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Elmshorn : Umsatzrekord: „Das Futterhaus“ wächst weiter

vom
Aus der Redaktion der Elmshorner Nachrichten

Das Unternehmen geht davon aus, in diesem Jahr 290 Millionen Euro Umsatz zu machen. Das wäre ein Plus von 6,9 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Die Elmshorner haben sich zum Ziel gesetzt, 500 Märkte zu errichten.

Elmshorn | Das Geschäft mit Hundefutter, Katzenkörbchen und Co. geht gut. Das Elmshorner Unternehmen „Das Futterhaus“ rechnet in diesem Jahr mit einem Rekordumsatz von 290 Millionen Euro – das wären 6,9 Prozent mehr als im Vorjahr. Dazu kommen in diesem Jahr 13 neue Märkte in Deutschland und fünf neue Märkte in Österreich. Damit verfügt das Futterhaus über insgesamt 317 Standorte. Davon werden 77 Märkte vom Unternehmen und 120 von Franchisepartnern geführt.

„Mit diesem Umsatz sind wir ungewöhnlich erfolgreich“, sagt der Unternehmensgründer und Geschäftsführende Gesellschafter Herwig Eggerstedt. „Zumal unser größter Wettbewerber ‚Fressnapf‘ in diesem Jahr sein 25-jähriges Jubiläum mit vielen Rabatt-Aktionen gefeiert hat.“ Eggerstedt erklärt sich die guten Zahlen unter anderem dadurch, dass das Unternehmen das Personal in seinem Elmshorner Firmensitz in den vergangenen Jahren von 50 auf 100 aufgestockt hat. „Vor allem konzentrieren wir uns jetzt darauf, für unsere Kunden die richtigen Produkte zu finden. Wir haben unsere Marktforschung verbessert und achten darauf, was die Kunden wollen“, sagt Eggerstedt.

Viele würden heute nicht nur bei ihrer eigenen Ernährung, sondern auch beim Futter ihrer Haustiere auf Nachhaltigkeit, artgerechte Tierhaltung und Bio-Produkte setzen. Das Zubehör werde vor allem nach Funktion ausgesucht. „Früher wollten die Leute eine hochwertige Hundeleine aus Leder“, sagt Nadine Giese-Schulz vom Unternehmensmarketing. „Heute geht es darum, dass die Leine möglichst leicht und wetterbeständig ist und dem Hund Freiraum lässt.“

Einen Online-Handel plant die Geschäftsführung von „Das Futterhaus“ in den nächsten Jahren nicht. „Das lohnt sich finanziell nicht“, sagt Andreas Schulz als Mitglied der Geschäftsführung. „Dafür ist Tierfutter einfach zu billig und zu schwer.“ Auch eine weitere Expansion ins Ausland – außer Österreich – ist nicht angedacht. „Erst einmal wollen wir das Ziel von mindestens 500 Märkten in Deutschland erreichen.“
 

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erstellt am 20.Okt.2015 | 16:00 Uhr

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