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Elmshorner Nachrichten

24. Oktober 2017 | 12:29 Uhr

4. Tag der Geschichte : Türen auf in Elmshorn

vom
Aus der Redaktion der Elmshorner Nachrichten

Viele Elmshorner Vereine und Institutionen befassen sich mit der Lokal- und Regionalhistorie. Sie alle stellen sich am 2. November vor.

shz.de von
erstellt am 22.Okt.2014 | 16:00 Uhr

Elmshorn | Ganz im Zeichen der Elmshorner Geschichte steht der 2. November. An diesem Sonntag stellen sich sieben Vereine und Institutionen vor, die sich mit der Historie der Stadt und der Region beschäftigen. Sie öffnen die Türen ihrer Archive und Häuser und laden zum Blick hinter die Kulissen ihrer Arbeit ein.

Einen ausgiebigen, sonntäglichen Streifzug durch die Vergangenheit der Stadt können die Besucher bereits zum vierten Male machen – und das Angebot erfreute sich bereits in den Vorjahren stetig wachsender Beliebtheit. Diesmal sind – bei freiem Eintritt – das Industriemuseum, das Haus der Ortsgeschichte, die Weiße Villa und das Kranhaus von 11 bis 17 Uhr geöffnet.

Nicht nur das Team vom Museum, auch die anderen Akteure haben sich wieder besondere Aktionen für ihre Gäste am Tag der Geschichte ausgedacht. So ist in der Weißen Villa selbstverständlich das Stadtarchiv zu besichtigen, die Besucher können dort aber auch per Computer im umfangreichen Fotoarchiv stöbern, in historische Ausgaben der Elmshorner Nachrichten schauen oder auch Bücher beim Archiv-Flohmarkt kaufen.

In der Weißen Villa präsentieren sich zudem die Mitglieder der Geschichtswerkstatt Hainholz. Sie stellen die Entwicklung des Elmshorner Stadtteils seit den 1960er Jahren dar und zeigen einen Film von einer Ferienfreizeit der Grundschule Hainholz aus den 1980er Jahren.

Wie in dem alten, herrschaftlichen Haus, so können sich die Gäste auch im Industriemuseum bei Kaffee und Kuchen stärken. Hier in der Catharinenstraße sind die Besucher eingeladen ein historisches Objekt mitzubringen, um es dann professionell inventarisieren zu lassen. Sie können ihren Schatz dann mit Karteiausdruck und Foto wieder mit nach Hause nehmen.

Ebenfalls im Museum stellt der Verein Spurensuche seine interaktive Internetseite zum Thema Nationalsozialismus im Kreis Pinneberg und Teilen des Kreises Steinburg vor.

Im Haus der Ortsgeschichte empfangen die Familienkundler und die Mitglieder des Heimatvereins „Tru un fast“ die Gäste. Dort erläutern Vertreter beider Organisationen ihre Aufgaben und führen durch das Schaumagazin des Museums sowie das Archiv der Familienkundler. Außerdem gibt es Kurzvorträge zur Deutschen Schrift sowie Tipps für Anfänger bei der Ahnenforschung.

Im Kranhaus zeigen die Mitglieder des Freundeskreises, wie sie das alte Gebäude mit Leben füllen und zeigen eine Ausstellung mit historischen Fotos von der Kremer Werft, einem Industriekomplex, von dem es kaum noch Spuren im Stadtbild gibt.

Der 4. Tag der Elmshorner Geschichte ist am Sonntag, 2. November, von 11 bis 17 Uhr. Dann sind das Industriemuseum in der Catharinenstraße 1, das Kornad-Struve-Haus der Ortsgeschichte in der Bismarckstraße 1, die Weiße Villa in der Schulstraße 36 und das Kranhaus in der Schlossstraße 8 geöffnet. Um 15 Uhr gibt es die letzte Führung des Jahres über den jüdischen Friedhof an der Feldstraße.
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