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Tote Rinder: Tierschützer legen Beschwerde ein

vom
Aus der Redaktion der Elmshorner Nachrichten

shz.de von
erstellt am 18.Dez.2015 | 00:32 Uhr

Der Fall der getöteten Rinderherde von Bokholt-Hanredder wird doch noch weiter die Juristen beschäftigen. Die Tierrechtsorganisation Peta hat Beschwerde gegen die von der Staatsanwaltschaft geplante Einstellung des Verfahrens eingelegt. Das bestätigte gestern Oberstaatsanwalt Uwe Dreeßen. Der Fall hatte bundesweit für Empörung gesorgt: Weil eine Rinderherde seiner Ansicht nach eine Gefahr für die Öffentlichkeit dargestellt hatte, hatte Rainer Schattauer, Leiter des Ordnungsamts des Amtes Rantzau, die Tiere erschießen lassen. Peta hatte ihn deshalb angezeigt. Da Peta nun gegen die geplante Einstellung des Verfahrens angegangen ist, muss sich die Staatsanwaltschaft Itzehoe noch mal mit dem Fall befassen. Sollte sie keinen Anlass für erneute Ermittlungen sehen, würde die Sache an den Generalstaatsanwalt gegeben. Dann müsste der entscheiden, ob erneut ermittelt oder das Verfahren eingestellt wird.

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