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Kommunalwahl 2013 : Top informiert: Wahl kann kommen

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Der Sprecher der Kreisverwaltung, Marc Trampe, erläuterte Erstwählern die Aufgaben der Kommunalpolitik

shz.de von
erstellt am 04.Mai.2013 | 07:16 Uhr

Elmshorn | Viel ungünstiger hätte der Zeitpunkt für einen Vortrag nicht sein können: Die Abschlussprüfungen waren kurz vor dem Ende, ein freier Tag stand an und das Thema war recht trocken. Und dennoch lauschten mehr als 20 Schüler der Klasse R10a der Elmshorner Anne-Frank-Gemeinschaftsschule interessiert den Worten des Vortragenden. Marc Trampe, Sprecher der Pinneberger Kreisverwaltung, war in die Schule gekommen, um Erstwählern in rund 90 Minuten alles rund um die anstehende Kommunalwahl näher zu bringen. Der Besuch der Schule war einer von rund 50 Besuchen, die Trampe im Zusammenhang mit der Kommunalwahl in Schulen gemacht hat und noch machen wird.

Nachdem kurz die Aufgaben von EU, Bund und Land skizziert worden waren, kam Trampe auf den Kern seines Anliegens zu sprechen: Gemeinsam mit den Schülern wurden die Aufgaben von Kreis und Gemeinden erarbeitet, wie Schulausstattung , Feuerwehr, Rettungsdienst, Meldewesen, Straßenbau und vieles mehr. "Kommunalpolitik ist meiner Meinung nach die politische Ebene, die uns am direktesten betrifft, wo man die Auswirkungen von Entscheidungen am besten nachvollziehen kann", sagt Trampe.

Und deshalb kam die ehrenamtliche Arbeit der Kommunalpolitiker ebenso zur Sprache wie die Möglichkeiten sie zu wählen. Um das anschaulicher zu machen, hatte Trampe Musterwahlzettel mitgebracht.

"Ich möchte das Interesse der Jugendlichen für Kommunalpolitik wecken. Vielleicht engagieren sie sich sogar politisch. Zumindest hoffe ich, dass möglichst viele zur Wahl gehen. Denn wer weiß, worum es in der Kommunalpolitik geht, der geht auch eher zur Wahl."

Eine anonyme Befragung per Fragebogen, die in eine Wahlurne kamen, ergab jedenfalls, das ein Großteil der Schüler der R10a eben das vorhat. Den Schülern schien die Abwechslung vom üblichen Unterricht Spaß zu machen. Und auch Trampe war sehr zufrieden: "Das war wirklich eine sehr nette Klasse." Insgesamt wird Trampe bis zur Kommunalwahl am 26. Mai rund 50 Klassen mit mehr als 1000 Schülern besucht haben.

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