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Elmshorner Nachrichten

19. August 2017 | 13:28 Uhr

Nordakademie in Elmshorn : Top im Uni-Ranking

vom
Aus der Redaktion der Elmshorner Nachrichten

Nordakademie belegt bei Uni-Ranking einen Spitzenplatz. Kanzler Jörg Meier sieht den Praxisbezug als besonderen Pluspunkt.

Elmshorn | Die Nordakademie ist in Norddeutschland der beste Platz, um zu studieren. Bundesweit landete die Elmshorner Privathochschule mit der Note 1,63 beim deutschlandweiten Ranking „Best place to study“ – initiiert von Studierenden der Fachhochschule Westküste in Heide – auf Platz zwei, hinter der Fachhochschule Münster mit der Note 1,61.

Insgesamt 3000 Studierende von 30 Universitäten und Fachhochschulen in ganz Deutschland haben Fragen zu ihren Lehreinrichtungen beantwortet und sie bewertet. Die Uni Hamburg landete mit der Note 2,53 auf dem vorletzten, die Europa-Universität Flensburg auf dem letzten Platz (Note 2,58).

Sehr gute bis gute Noten gab es für die Nordakademie für Räumlichkeiten, technische Ausstattung, Studiengebühren, Praxisorientierung, Verhältnis zu Dozenten und das Angebot an Studierendenappartments. „Das sind die Stärken der Nordakademie“, sagt Pressesprecher Wilfried Rähse. Doch ausruhen will sich Jörg Meier, Kanzler der Nordakademie, auf diesen Ergebnissen  nicht.  „Wir stehen in Konkurrenz zu anderen Hochschulen und müssen uns bemühen, so bewertet zu werden“, sagt Meier. „Mittelfristig geht die Zahl der Abiturienten zurück. Wir müssen attraktiv sein.“

Ab April 2016 soll deshalb das Studienangebot  erweitert werden. Am Standort Hamburg sollen die Masterstudiengänge Wirtschaftspsychologie, Wirtschaftsrecht und Logistik ins Leben gerufen werden. „Für jeden Masterstudiengang soll es 25 neue Plätze geben“, sagt Meier. Auch  bei den Lehrenden wird aufgestockt. „Wir investieren ganz klar in Köpfe“, so der Kanzler. Für Professoren „wird der Senat zwei weitere Stellen schaffen. Wir schreiben sie dieses Jahr aus.“ Bisher zählt die 1992 gegründete  Nordakademie 1400 Studierende in vier dualen Bachelor-Studiengängen in  Elmshorn und 300 Studierende in sechs berufsbegleitenden Masterstudiengängen am Standort Hamburg.

Studieren unter besten Bedingungen

Insbesondere die Räumlichkeiten, die technische Ausstattung und die Praxisorientierung haben Studierende überzeugt. Im bundesweiten Ranking zum Thema „Best place to study“ belegte die Privathochschule Nordakademie Elmshorn mit der Note 1,63 den zweiten Platz vor der Fachhochschule Münster mit der Note 1,61. In Norddeutschland rangiert die Hochschule sogar auf Platz eins der Studie, die Studierende der Fachhochschule Westküste in Heide unter 3000 Studierenden durchgeführt haben.

In einem Schulnotensystem von 1 bis 5 gab es für die Räumlichkeiten die Note 1,31, für die Ausstattung 1,39, für die Praxisorientierung die Note 1,41, für die Studiengebühren 1,44, für das Angebot an Studienappartments die Note 1,89 sowie für das Verhältnis zu ihren Dozenten die Note 1,91. Als lediglich befriedigend bewertet wurden die Parkplatzsituation sowie Freizeitangebote in und um Elmshorn.

Für den Kanzler der Nordakademie Elmshorn, Jörg Meier, ist das Ergebnis eine Bestätigung der Bemühungen der Hochschule. Insbesondere den Praxisbezug sieht er als Pluspunkt der Nordakademie, die vier duale Bachelorstudiengänge in Elmshorn und sechs berufsbegleitende Masterstudiengänge am Standort Hamburg anbietet. „Jeder Student lernt über drei Jahre ein Unternehmen von innen kennen, lernt eigenverantwortlich zu arbeiten, muss mal Urlaubsvertretung machen. Die sind fit für den Job, wenn sie hier rauskommen.“ Geld verdienen müsste eine deutliche Mehrheit der Studierenden laut Umfragen den Deutschen Studentenwerks während des Studiums sowieso. „Unsere Studenten müssen nicht Bier zapfen, Taxi fahren oder Kinokarten abreißen. Sie arbeiten studienbezogen das ganze Jahr“, so Meier. Er beobachtet: „Es setzt sich langsam ein Trend fort, dass duale Studiengänge zunehmen.“

Private Hochschulen wie Sand am Meer

Die Konkurrenz schläft nicht. Allein in Hamburg gebe es 17 private Hochschulen. „Das hat sich innerhalb weniger Jahre entwickelt. Schleswig-Holstein sei das einzige Bundesland, in dem die Zahl der privaten Hochschulen gesunken sei – von drei auf zwei. Doch Meier blickt positiv in die Zukunft, „Konkurrenz belebt das Geschäft“, ist seine Devise. Die Privathochschule sei durchaus ein Wirtschaftsunternehmen, doch gemeinnützig und „nicht darauf ausgerichtet, Gewinne zu erzielen“. 2500 Euro koste ein Bachelorstudiengang pro Semester, 8900 Euro der komplette Masterstudiengang. „Wir arbeiten kostendeckend“, erläutert der Kanzler. Dass es für die Studiengebühren nur die Note 1,44 gegeben hat, wundert ihn. „Die Gebühren bezahlen die Studenten ja gar nicht. Die Unternehmen stellen die Abiturienten als Studenten ein.“ 600 Unternehmen aller Branchen kooperieren mit der Hochschule der Wirtschaft.

„Wir haben zehn Bewerber auf einen Studienplatz. Wir schalten ein Auswahlverfahren vor und entscheiden: Wer darf sich bei den Unternehmen bewerben“, sagt Meier. Die wenigsten Bewerber gebe es für den Bachelorstudiengang Wirtschaftsinformatik, obwohl gerade diese Absolventen gesucht würden. Die Misserfolgsquote von denen, die abbrechen oder durchfallen, liege bei zehn Prozent.

Um das Angebot attraktiv zu halten, bleibt die Hochschule am Ball der Zeit. Immer wieder werde das Angebot an Studiengängen erweitert. Dozenten seien ohne feste Sprechzeiten ansprechbar. „Der letzte große Innovationsschub war die flächendeckende Einführung von Smartboards, interaktiven elektronischen Tafeln“, sagt Meier. Mehr als 25 Räume seien mit den Smartboards im Wert von je zirka 7000 Euro ausgerüstet worden. Erst im Januar wurde zudem ein fünf Millionen Euro teurer Neubau eröffnet, in dem Studierenden das Lernen unter aktuellsten technischen Bedingungen ermöglicht wird. www.bestplacetostudy.de

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erstellt am 05.Aug.2015 | 12:15 Uhr

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