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„Töverhuus“ : Tolle Tage mit Treckern und Fisch

vom
Aus der Redaktion der Elmshorner Nachrichten

Der Weltfischbrötchentag und das Oldtimertreffen am Töverhuus waren ein voller Erfolg. Zahlreiche Sammler alter Maschinen erzählen ihre Anekdoten.

Klein Nordende | „Am Anfang steht die Idee“, sagte ein sichtlich begeisterter Helmut Hamke und freute sich über „zwei tolle Tage“ rund ums Töverhuus. Mit der Idee, das Klein Nordender Töverhuus zu einem der Austragungsorte des Weltfischbrötchentags zu machen und einen Tag später ein Oldtimertreckertreffen auf die Beine zu stellen, trafen er, seine Frau Gisela und Sohn Mirko den Nerv vieler Menschen. Beide Veranstaltungen am vergangenen Wochenende waren ein großer Erfolg.

Wie gut der Weltfischbrötchentag ankam, zeigte sich bereits am frühen Sonnabendnachmittag. Gegen 15 Uhr sagte Hamke: „Die Besucher haben uns förmlich überrannt. Der Fisch ist gleich ausverkauft.“ Ob Matjes, Bismarckhering, Lachs oder Lachsfrikadelle, die Fischbrötchen des Töverhuus-Teams kamen sehr gut an. Lange Schlangen bildeten sich vor den Verkaufstresen und gegen Abend hieß es: Alles ausverkauft. Mindestens ebenso beliebt wie die Fischbrötchen waren die frisch geräucherten Forellen. Immer wieder wurde Mirko Hamke, der die Fische vor Ort räucherte, gefragt: „Sind die Forellen schon fertig?“ Abgerundet wurde der Weltfischbrötchentag in Klein Nordende mit Musik von den HH-Harmonics und Reiner Gebhardt aus Elmshorn.

Auch der erste Klein Nordender Oldtimer-Trecker-Treff am Sonntag erwies sich als Publikumsmagnet. „Um 8.15 Uhr waren die ersten Trecker am Töverhuus“, so Helmut Hamke. Aus der Umgebung waren zahlreiche Treckerfans Hamkes Einladung gefolgt und mit ihren Oldtimern zum Töverhuus gekommen. Das sich hinter nahezu jedem Trecker eine Geschichte verbirgt, wurde bei den Interviews, die die Moderatoren der Veranstaltung Stephan Mohr und Rainer Weers mit den Eigentümern führten, deutlich.

Sie entlockten dem Klein Nordender Willi Ibels nicht nur die Geschichte seines Treckers, sondern auch seine Pläne. Mit seinem Deutz, Baujahr 1958, will Ibels in den kommenden Jahren die Welt bereisen. Starten will er mit Deutschlandtouren, den Auftakt bildete bereits eine Ausfahrt mit den „Rantzauer Treckerfrünn“. Mohr konnte Ibels auch die Investitionssumme, die die Sanierung des Oldtimers gekostet hat, entlocken: Rund 13.000 Euro.

Trecker und Milchwagen von Egon Barz waren ein echter Hingucker und auch zu diesem Gefährt gibt es eine Geschichte: Egon Barz bekam seinen Milchwagen zum Abschied von seinen Kollegen geschenkt. „Erst hatte ich den Trecker, dann kam der Milchwagen. Meine Kollegen dachten, dass ich nach der Pensionierung Beschäftigung brauchen könnte“, so Barz schmunzelnd. Doch nicht nur das Restaurieren und Basteln begeistert Barz, sondern auch die Fahrten zu Treckertreffs. Diese Fahrten sind für ihn eine „ besondere Entdeckung der Langsamkeit und Entspannung pur“.

Am Unimog „U406“, Baujahr 1967, von Peter Thomsen wiederum trafen sich Hans-Peter – genannt Pit – Bruhn und Peter Schuster. Sie zogen Thomsen nicht nur mit dem Spruch: „Unimog, alles andere ist Behelf“ auf, sondern berichteten auch von der Nummernschildhalterung von Thomsens Auto. Hier ist zu lesen: „Zweitwagen, sonst fahre ich Unimog!“

Auch hinter dem „Güldner“, Baujahr 1960, von Hans Koch verbirgt sich eine besondere Geschichte. Dieser Trecker ist eines von 2000 Fahrzeugen der Marke „Güldner“, das mit einem Mercedesmotor ausgerüstet ist. Viele weitere Geschichten und Anekdoten wurden im Laufe des Sonntags ausgetauscht. Zudem genossen die Gäste die Atmosphäre des Töverhuus-Hofes und die musikalische Unterhaltung mit Björn Werner und der Feuerwehrkapelle Seestermühe.

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