Elbansichten : „Freizeitvergnügen” des Todes: Wie sich Arne Tiedemann durch den Samstagsunterricht gequält hat

Früher war es noch Gang und Gebe, am Wochenende in die Schule zu müssen.

Früher war es noch Gang und Gebe, am Wochenende in die Schule zu müssen.

Unser Kolumnist musste früher alle zwei Wochen die Schulbank am Wochenende drücken – und war davon eher weniger begeistert.

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21. September 2021, 20:15 Uhr

Zur Abwechslung mal etwas in eigener Sache: Ich muss am Samstag zur Arbeit, aber es macht mir nichts aus, denn ich gehe gern zur Arbeit. Ende der Geschichte. Pointe: keine. Zeitlicher Aufwand: weniger als eine Minute. Unterhaltungswert dieser Information: gering.

Harter Schnitt und Flashback in die frühen Neunziger: Vor etwa 30 Jahren ging ich noch in die Oberstufe irgendeiner Schlaumeier-Schule und hatte noch samstags Unterricht; zwar „nur” alle zwei Wochen, aber das war mehr als genug. Für einen am wochenendlichen Vergnügen üßerst interessierten Adoleszenten mit der ausgeprägten Neigung, auch schon mal am Donnerstagabend Kultur- und Freizeiteinrichtungen mit Tanzvergnügen und Getränkeversorgung zu frequentieren und freitags sowieso, war der Samstagunterricht eine regelmäßige Qual. Zumal die Schule an sich schon nicht in meiner Top 100 der liebsten Zeitvertreibe auftauchte.

Die gesamte Folge der Elbansichten können Sie sich direkt von Arne Tiedemann vortragen lassen. Klicken Sie dazu einfach im Player direkt über dem Text auf die Playtaste. Dort lassen sich auch alle bereits erschienenen Teile der Elbansichten noch einmal anhören.

Arne Tiedemann gibt es bei uns jetzt auch zum Hören. Lauschen Sie jede Woche unserem Kolumnisten, wie er seine einzigartige Kolumne Elbansichten vorliest und das wann und wo immer Sie wollen. Alles, was Sie dazu brauchen, ist ein internetfähiges Gerät. Die Hörbeiträge zu den Elbansichten finden Sie auf www.shz.de/elbansichten. Jeden Mittwoch gibt es eine neue Folge, zum Anhören und Schmunzeln.
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