Tag der Revanchen: Esingen und Ellerbek wollen den Spieß umdrehen

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16. Januar 2018, 11:21 Uhr

Es war der Tag der Katharina Schmidt. Die Rückraumspielerin des TuS Esingen warf zum Auftakt der Saison in der Handball-Oberliga Hamburg/Schleswig-Holstein beim Bredstedter TSV zehn Tore. Zum Sieg für den Aufsteiger reichte es aber dennoch nicht. „Wir haben damals einfach zu viele gute Chancen vergeben“, erinnert sich Trainer Patrick Kohl an das 22:27, das er noch als Beobachter auf der Bank neben Jan-Henning Himborn verfolgte. Unter Kohls Leitung ist die Mannschaft in der Abwehr stabiler geworden, allerdings fehlt ihr im Angriff noch die Konstanz. „Wir müssen geduldig, aber schnell spielen. Dann ergeben sich für uns Chancen“, sagte der Coach vor dem Rückspiel am Sonntag gegen Bredstedt (15.30 Uhr, KGS-Halle).

Während die Tornescher um Punkte für den Klassenerhalt ringen, will der TSV Ellerbek etwas später um 17 Uhr bei der HSG Kiel/Kronshagen den Kontakt zum Spitzenfeld nicht verlieren. „Dafür brauchen wir eine Top-Leistung“, sagte Trainer Ingwert Ingwertsen, der Sabrina Wrage und Julia Steinberg nicht dabei hat. Für konkurrenzfähig hält Ingwertsen sein Team dennoch. „Die Kielerinnen sind zwar durch das Punktspiel gegen Alstertal-Langenhorn besser im Rhythmus als wir und deshalb Favorit: Wir haben aber Klasse genug, um uns für das 32:35 im Hinspiel zu revanchieren“, sagte der TSV-Trainer. Zur Erinnerung: In Ellerbek trafen für die HSG Rieka Thal (12 Tore), Annika Heinrichsen (11) und Carina Hagenah (9) aus dem Rückraum und vom Kreis wie sie wollten. Diesmal will die TSV-Abwehr aggressiver agieren und dem Gegner das Torewerfen erschweren.

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