Elmshorn : „Tag der offenen Türen“ in der Beruflichen Schule

Am Tag der offenen Tür waren unter anderem auch direkte Einblicke in das Bäckerhandwerk möglich.
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Am Tag der offenen Tür waren unter anderem auch direkte Einblicke in das Bäckerhandwerk möglich.

So viel Genuss steckt in der Schule. Die nahrungsgewerbliche Abteilung zeigte vielfältige Ausbildungswege.

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04. Juni 2015, 10:00 Uhr

Elmshorn | Eifrige Geschäftigkeit kennzeichnete das Geschehen in mehreren Räumlichkeiten der Beruflichen Schule des Kreises Pinneberg in Elmshorn auf Langelohe. Die Bildungseinrichtung hatte einen „Tag der offenen Tür in der nahrungsgewerblichen Abteilung“ organisiert, bei dem mehrere dazugehörige Berufszweige vorgestellt wurden. Und das mit Erfolg: Es kamen zahlreiche Besucher, darunter Schulklassen, zu dieser breit angelegten Berufsschau, die mit ihrer Informationsfülle und der durchweg freundlichen und auch heiteren Atmosphäre zu gefallen wusste.

„Einen Tag der offenen Tür in diesem Ausmaß und mit solch einer Intensität hatten wir bisher an unserer Schule noch nicht auf die Beine gestellt“, erklärte Studiendirektor Udo Pfahl. Und in der Tat: Eine Übersicht im Eingangsbereich der Schule zeigte deutlich, aus welchen Fachrichtungen Schüler, Lehrer und Ausbilder Besuchern nachhaltige Informationen und Eindrücke, die vor allem auch die Sinne ansprachen, vermitteln konnten. Die Palette reichte vom Bäckerwerker, Bäcker, Fachverkäufer im Bäckerhandwerk, Fleischer, Fachverkäufer im Fleischerhandwerk, über Fachkraft im Gastgewerbe, Fachleute für Systemgastronomie, Hotel- und Restaurantfachleute bis hin zu Köchen. In den Küchen der Berufschule, dem Restaurant und weiteren Lehr- und Schauräumen wurde vor allem der direkte Blick in die Praxis der einzelnen Berufsbilder ermöglicht. Neben der Möglichkeit zum direkten Dialog mit Schülern und Lehrern, die ausgiebig genutzt wurde, waren es vor allem auch angenehme Gerüche von frischem Backwerk oder gebratenem Fleisch und viele optische Highlights wie beispielsweise sehr liebevoll kreierte Speisen oder Cocktails, die den Rundgang durch die Schule zu einem kurzweiligen Erlebnis machten.

„Einen besseren Einblick in das Wesen dieser Berufe kann interessierten jungen Menschen nicht geboten werden“, betonte Pfahl, der sich sehr über den positiven Verlauf der Veranstaltung freute und aus dieser Erfahrung gerne noch mehr machen würde. „Wir tragen uns mit dem Gedanken, diese Form des Tages der offenen Tür mit der nächsten Berufsfindungsmesse im Elmshorner Rathaus zu koppeln - am besten mit einem Shuttleservice“, so Pfahl. So wäre es möglich, jungen Menschen, die auf der Suche nach ihrem Berufswunsch sind, während der Berufsfindungsmesse vor Ort in den Räumlichkeiten der Schule auf Langelohe intensivere und damit vielleicht sogar entscheidend wichtige Eindrücke zu vermitteln. Dies sei gerade für den nahrungsgewerblichen Bereich nicht unerheblich, da diese Berufe durchweg – so Pfahl – vor allem auch die Sinne ansprechen.

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