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Kirchenkreis : Synode stellt Weichen für die Zukunft

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88 Vertreter beraten über Finanzsatzung, Gebäude und das Projekt Kirchenstraße in Elmshorn.

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erstellt am 29.Mai.2013 | 08:28 Uhr

Elmshorn | Die Neuverteilung der Kirchenkreisfinanzen steht im Mittelpunkt der 11. Synode des evangelischen Kirchenkreises Rantzau-Münsterdorf. Am Sonnabend, 1. Juni, treffen sich die 88 Vertreter ab 9 Uhr im Elmshorner Haus der Begegnung am Hainholzer Damm.

Die angestrebte Finanzsatzung legt die Verteilung des Gesamthaushalts fest und soll für viele Jahre gültig sein. Die Ausgangssumme beträgt 10,3 Millionen Euro pro Jahr. Welches Volumen der Haushalt eines Jahres tatsächlich hat, schwankt je nach Kirchensteueraufkommen. Es gilt bereits als sicher, dass die Einnahmen sinken werden. Neu ist, dass alle Arbeitsbereiche budgetiert werden sollen. Das bedeutet, für alle Bereiche werden prozentuale Anteile von den Kirchensteuereinnahmen festgelegt. Die Budgetierung gilt für gemeinschaftlich finanzierte Ausgaben wie Pfarrstellen genauso wie für die Ausgaben des Kirchenkreises und den Anteil der jeweiligen Gemeinden.

Das Projekt Kirchenstraße in Elmshorn ist ein weiteres zentrales Thema der Synode. Die Kirchenvertreter beraten über eine endgültige Zusage für das Neubauvorhaben. In der Novembersitzung hatten die Synodalen dem Projekt, das den Abriss des ehemaligen Verwaltungsgebäudes in der Kirchenstraße 3 und einen Neubau mit in- und externen Nutzern vorsieht, die Zustimmung nur unter Bedingungen erteilt. Mit dem Wechsel der Bauherrenschaft vom Kirchengemeindeverband (KGV) Elmshorn an den Kirchenkreis soll - so war seinerzeit die Auflage - ein stimmiges inhaltliches Konzept sowie eine solide Finanzierung verbunden werden.

Der Kirchenkreisrat hat eine Steuerungsgruppe eingesetzt, die von Propst Dr. Thomas Bergemann geleitet wird. Ein Architektenbüro überplante den ursprünglichen Entwurf. Der neue Stand der Planungen wird den Synodalen in der Sitzung präsentiert.

Ein weiteres zentrales Thema im Kirchenkreis Rantzau-Münsterdorf ist das Gebäude-Management. Seit einem Jahr machen sich die Mitglieder der Arbeitsgemeinschaft Gebäude Gedanken über die Frage "Welche Kirchengebäude sind unter allen Umständen zu erhalten? " Auf der sogenannten Positivliste befinden sich derzeit die Elmshorner St.-Nikolai-Kirche, die Kirche St. Bartholomäus in Wilster, St. Cyriacus Kellinghusen, St. Laurentii Itzehoe, Stadtkirche Glückstadt sowie die Heiligen-Geist-Kirche in Barmstedt. Nach Empfehlung der AG Gebäude sollen diese Kirchen erhalten und instand gehalten werden.

Geplante Sanierungen anderer Kirchen und Kirchenräume sollen in einem Investitionsplan festgeschrieben werden. Dieser Plan regelt, welche Sanierungsvorhaben vom Kirchenkreis unterstützt werden.

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