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Hafenfest Elmshorn : Superparty bei Sonne und Regen

vom
Aus der Redaktion der Elmshorner Nachrichten

Trotz Wetterkapriolen: Tausende Besucher kamen zur 42. Flora-Woche und dem 34. Hafenfest. Höhepunkt: 2. Elmshorner Drachenboopt-Cup.

Elmshorn | Zum Ausklang eines Sommermonats, der von schwüler Hitze bis zu Temperaturen unter zehn Grad Celsius alles zu bieten hatte, erlebte Elmshorn am vergangenen Wochenende ein in vielfacher Hinsicht abwechslungsreiches Stadtfest der Superlative. Dafür sorgten zum einen die 42. Flora-Woche und das 34. Hafenfest, aber auch ein überaus wechselhaftes Spätsommerwetter mit Sonne, vielen Wolken, etwas Blitz und Donner sowie Regenschauern, die an Intensität kaum zu überbieten waren. Doch trotz der Wetterkapriolen kamen Tausende von Besuchern zum Hafen der Stadt, um die zahlreichen Programmangebote, die der Verkehrs- und Bürgerverein (VBV) Elmshorn für das größte jährliche Spektakel der Stadt vorbereitet hatte, zu nutzen. Erste Aktivitäten gab es bereits am Donnerstag – unter anderem das Flora-Pokal-Schießen des Postsportvereins –, doch der richtige Startschuss erfolgte am Freitagabend mit der offiziellen Eröffnung auf der Bühne am Nordufer des Elmshorner Hafens durch Bürgermeister Volker Hatje.

Danach ging es Schlag auf Schlag: Auf zwei Bühnen (neu: die Stadtwerke-Elmshorn-Bühne am Wedenkamp) gab es für den Rest des Abends jeweils die musikali-sche Vollbedienung mit be-merkenswerten Live-Auftritten diverser Bands wie „The Sally Gardens“ und „Mary Jane Killed The Cat“. Außerdem sorgten versierte DJs wie bei der „Black House Trance Night“ im Festzelt am Südufer dafür, dass die Feierstimmung weitere akustische Nahrung erhielt.

Am Sonnabend waren die beiden Bühnen am Tage dann vorrangig in der Hand der Elmshorner Sportvereine, die mit zahlreichen beeindruckenden Darbietungen die Vielfalt ihrer Sparten vor Ort demonstrierten. Ganz herausragend: Die Maniacs-Cheerleader-Mädchen des EMTV, die trotz wolkenbruchartigem Regens ihre beeindruckenden Kunststücke dem tapfer ausharrenden Publikum in voller Länge präsentierten.

Aber auch Musik gab im weiteren Verlauf der Veranstaltung jeweils wieder buchstäblich den Ton an: Live-Bands wie „Kahuna“ (die viel versprechende Elmshorner Alternative-Rock-Nachwuchsband freute sich über zahlreiche regenfeste Fans vor der Nordbühne), „Sixty-5“ und „Schmitz Katze“ sorgten dabei für eine stilistische Vielfalt – vom harten Rock bis hin zu Oldies und Folk. Viele weitere Programmpunkte – darunter manch Bewährtes aus den vergangenen Jahren wie das Riesenfeuerwerk des VBV, der DRK-Flohmarkt rund um die Kirche St.-Nikolai, Fahrten mit dem Ewer Gloria, der große Luftballonstart an der Wedenkamp-Brücke sowie der Familienflohmarkt am Sonntag-Vormittag entlang des Wedenkamps – rundeten die Angebotspalette des Stadtfests 2014 ab.

Zu einem weiteren Dauerbrenner der traditionellen Elmshorner Großveranstaltung entwickelt sich eindeutig der Elmshorner Drachenboot-Cup, der in diesem Jahr zum zweiten Mal im Rahmen des Hafenfests ausgetragen wurde und an dem insgesamt 22 Teams teilnahmen. Die zahlreichen Rennen im Hafenbecken trafen am gestrigen Sonntag jeweils auf eine große Publikumsresonanz. Die Teams wurden lautstark vom Uferrand aus angefeuert, und der Sieger, das Team der Nordakademie mit größter Begeisterung gefeiert.

„Der Elmshorner Drachenboot-Cup ist in der Tat eine große Bereicherung für das Hafenfest und die Flora-Woche“, betont Peter Sick vom VBV, der sich auch ansonsten mit dem Verlauf der Großveranstaltung sehr zufrie-den zeigte. „Trotz des wech-selhaften Wetters wurden die Programmangebote von den Besuchern gut angenommen. Insofern zeigte sich , dass wir den Geschmack der Menschen offensichtlich getroffen haben und in diesem Sinne natürlich weitermachen wollen.“

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erstellt am 01.Sep.2014 | 10:00 Uhr

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