Elmshorner Berufsmesse : Suche nach der richtigen Ausbildung

Christoph (14, v. l.), Yasemin (15), Anans (15) und Zehra (14) fanden die Berufsmesse im Rathaus „voll cool“ und versorgten sich mit reichlich Infomaterial über diverse Ausbildungsmöglichkeiten.
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Christoph (14, v. l.), Yasemin (15), Anans (15) und Zehra (14) fanden die Berufsmesse im Rathaus „voll cool“ und versorgten sich mit reichlich Infomaterial über diverse Ausbildungsmöglichkeiten.

Orientierungshilfe: Rund 2000 junge Besucher informierten sich bei der der Veranstaltung „Berufe Live“ im und am Rathaus.

shz.de von
09. November 2013, 12:00 Uhr

Das Motto der vierten Ausgabe der Messe „Berufe Live“, die gestern für rund sieben Stunden am und im Elmshorner Rathaus veranstaltet wurde, brachte es perfekt auf den Punkt: Rund 40 Aussteller – darunter diverse Handwerksbetriebe, Versicherungen, Banken, Verbände und Behörden - präsentierten sich mit ihren Ständen im dortigen Kollegiumssaal sowie einem großen Messezelt vor dem Verwaltungsgebäude und boten zahlreiche Informationen zu den gegenwärtigen Ausbildungsmöglichkeiten in der Region.

Die Zielgruppe dieser mittlerweile gewachsenen Veranstaltung, die gemeinsam von der Stadt Elmshorn, der Agentur RDS, der Volksbank Elmshorn, der Agentur für Arbeit, diversen Schulen der Krückaustadt sowie der Kreishandwerkerschaft Westholstein auf die Beine gestellt wurde, war klar definiert: Sämtliche Schüler ab etwa der achten Jahrgangsstufe - junge Menschen also, die sich im Hinblick auf ihren jeweiligen bevorstehenden beruflichen Werdegang fundierte Informationen zum Verlauf diverser Ausbildungen einholen wollen beziehungsweise Hilfen suchen, mit Informationen aus erster Hand überhaupt einen konkreteren Berufswunsch zu bekommen.

Bei den rund 2000 jungen Leuten, die größtenteils in ihren Klassenverbänden, aber auch einzeln mit ihren Eltern die Messe besuchten, kam die Veranstaltung durchweg gut an. So beispielsweise bei Miriam Eisele aus Horst: Die 17-jährige Schülerin strebte bisher eine Ausbildung zur Verwaltungsfachangestellten an, doch nach dem Besuch der Messe möchte sie auch noch andere Berufsfelder ausloten. „Ich hatte mir eigentlich nie so ganz konkrete Gedanken gemacht, was nach der Schule passieren soll. Einen handwerklichen Beruf hatte ich bisher überhaupt nicht in Erwägung gezogen – doch das hat sich mit dem Besuch der Messe heute geändert“, betont sie. Jetzt seien auch Berufsausbildungen wie zur Kfz-Mechatronikerin oder zur Metallbauerin mehr als nur eine Überlegung .

Die Zielsetzung der Organisatoren, unterschiedliche Berufszweige, teilweise sehr detailliert, darzustellen, dürfte einmal mehr geglückt sein. Die Bandbreite war überaus umfassend und reichte vom Anlagenmechaniker, Bank- und Bürokaufmann, über Fachkraft für Lebensmitteltechnik, Finanzwirt bis hin zum IT-Systemkaufmann, Müller, Steuerfachgehilfen und Wirtschaftsingenieur.

„Wichtig ist es, die Vielfalt in der Ausbildung in Form solch einer Messe darzustellen, damit sie in das Bewusstsein junger Menschen aus unserer Region gelangt“, so Thomas Becken, Wirtschaftsförderer der Stadt Elmshorn. Der erfolgreiche Verlauf der vierten Ausgabe dieser Veranstaltung habe erneut gezeigt, dass man mit dem Konzept richtig läge. Aussteller wie Besucher zeigten sich rundum zufrieden, eine Fortsetzung im nächsten Jahr werde es – so Becken – mit großer Sicherheit geben.

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