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Autogrammstunde in Elmshorn : „Stromberg“-Stars hautnah

vom
Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

Im Stromberg-Film spielt er den Büro-Trottel Berthold „Ernie“ Heisterkamp, im richtigen Leben ist er einer der begehrtesten deutschen Darsteller: Schauspieler Bjarne Mädel war mit „Stromberg“-Regisseur Arne Feldhusen ins Elmshorner Cineplex-Kino zur Autogrammstunde gekommen. Viele Fans wollten den Kinostar erleben.

elmshorn | „Ihr kommt authentisch ’rüber!“ Das Lob galt zwei Männern in Jeans mit Wollmützen auf den Köpfen, und es kam aus einer Menschentraube, die sich vor den beiden gebildet hatte. Regisseur Arne Feldhusen und Schauspieler Bjarne Mädel waren im Elmshorner Cineplex zu Gast. Sie hatten beide am Stromberg-Film mitgearbeitet und beantworten nach der Samstagabend-Vorstellung Fragen, schrieben Autogramme und ließen sich mit Fans fotografieren.

„Für Andrea“, „Für Dörte ohne h“ – geduldig ließen sich die beiden diktieren, wem die Grüße auf den Bildkarten gewidmet werden sollten. Auf Wunsch malten sie Herzen, bei den erbetenen „Raketen“ – einem Gag aus dem Film – taten sie sich zwar schwer, versuchten es aber trotzdem. Sie signierten einen HSV-Schal und einen Kaffeebecher mit Aufschrift der „Capitol“-Versicherung, der fiktiven Gesellschaft, in der Stromberg-Film und -Fernsehserie spielen.

Der Film lief am Sonnabend, der große Saal im Cineplex war zur Hauptvorstellung gut gefüllt, und hinterher kamen Feldhusen und Mädel auf die Bühne, um Fragen zu beantworten. Sie brachten traurige Nachrichten für alle Stromberg-Fans mit: Der Film bildet den Abschluss der Stromberg-Geschichte bei der Capitol, die sich über fünf Serienstaffeln und jetzt einen Kinofilm zog. „In dieser Konstellation war es das letzte Mal“, stellte Regisseur Arne Feldhusen klar.

Aber Bjarne Mädel hatte für viele Zuschauer eine frohe Botschaft dabei: „Der Tatortreiniger geht weiter“, die nächsten Folgen seien schon abgedreht. Bjarne Mädel mimt im Stromberg-Film die Figur des Berthold „Ernie“ Heisterkamp, aber er spielt auch die Hauptfigur in der NDR-Comedyserie „Der Tatortreiniger“. Über diese Sendungen kam auch Andrea Prumbaum nach Elmshorn ins Kino: Sie kannte Mädel aus dem NDR, die Stromberg-Serie sei „damals an mir vorbeigegangen“. Aber den Film fand sie jetzt „klasse“, und sie freute sich, dass sie bei dieser Gelegenheit ein Erinnerungsfoto mit Bjarne Mädel bekam.

Im Publikum saßen natürlich auch eingefleischte Stromberg-Fans. Die vermissten die Erkennungsmelodie und den Einsatz der Kaffeemaschine: „Das muss schlacken im Film“, forderte eine Zuschauerin. Tat es nicht, und das hat rechtliche Gründe, erläuterte Regisseur Feldhusen.

Ob Stromberg-Darsteller Christoph Maria Herbst Mädel auch hinter der Kamera mobbe, wie es in Film und Serie ständig geschehe? „Christoph ist eine Maschine, so präzise“, lobte Mädel den „tollen Kollegen“. Mehr noch: „Es war jetzt schon ein bisschen traurig, sich zu verabschieden“, erklärten Mädel und Feldhusen in Elmshorn.

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erstellt am 24.Feb.2014 | 12:00 Uhr

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