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Elmshorner Nachrichten

22. Oktober 2017 | 19:19 Uhr

Westerhorn : Stolze "Storcheneltern"

vom

Storchenpaar hat sich in Nest auf dem Hof von Anke Fröhlich und Holger Grafe in Westerhorn niedergelassen.

shz.de von
erstellt am 28.Mai.2013 | 08:40 Uhr

Westerhorn | Anke Fröhlich und Holger Grafe sind seit kurzem stolze "Storcheneltern". Die beiden Westerhorner haben im Frühjahr 2012 ein Storchennest auf ihrem Grundstück in der Flo rastraße in Westerhorn installiert, das nun zum ersten Mal von zwei Vögeln als Brutplatz genutzt wird. "Unser Storchenpaar hat es sich hier vor wenigen Tagen heimelig gemacht", sagt Grafe. Die Tiere seien "ausgesprochen zutraulich" und hätten jüngst sogar einen dritten Storch abgewehrt, der sich auch für das schmucke Nest interessierte.

Schon im vergangenen Jahr hatten einige Vögel das Nest in Augenschein genommen, doch keiner konnte sich zum dauerhaften Bleiben entschließen. Sehr zum Verdruss von Fröhlich und Grafe, die viel Aufwand in den Aufbau gesteckt hatten. "Die Anleitung habe ich mir vom Nabu aus dem Internet geholt", verrät Grafe. Der Bau sei eine "Mordsarbeit" gewesen. Das Nest misst stolze 1,50 Meter im Durchmesser, das Untergestell besteht aus massivem Lerchenholz, anschließend musste in mühseliger Handarbeit ein Rand aus Birkenreisig geflochten werden. "Da sollten sich die Störche jetzt eigentlich richtig wohl drin fühlen", hofft Fröhlich.

Die Idee, ein Storchennest zu bauen, hatten die beiden, weil schon in den Vorjahren immer wieder einmal ein Vogel auf dem Dach ihres Hauses landete. Die Gegend um Westerhorn ist bekannt für ihren Storchenreichtum. Allein auf der Strecke nach Hohenfelde befinden sich zwei weitere Nester direkt an der Hauptstraße. "Aber hier in Westerhorn selbst haben wir nach unserem Wissen momentan das einzige Storchenpaar", sagt Fröhlich. Ob die Tiere schon Eier gelegt haben, wisse sie allerdings nicht. "Wir können ja da oben nicht reingucken." Zumindest wird alles getan, um den Störchen die besten Rahmenbedingungen zu bieten. So blieb beispielsweise der große Maifeuerhaufen unberührt, um das benachbarte Nest nicht zu gefährden.

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