Brückensperrung : Staus im Stadtgebiet

Die Brücke über die Krückau wurde gestern Morgen für alle Verkehrsteilnehmer gesperrt.
Die Brücke über die Krückau wurde gestern Morgen für alle Verkehrsteilnehmer gesperrt.

Mittags stauen sich die Fahrzeuge im Elmshorner Stadtgebiet vor allem vor den Kreuzungen Kaltenweide/Friedensallee und Hamburger Straße/Langelohe.

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04. April 2017, 14:30 Uhr

Elmshorn | Der morgendliche Berufsverkehr konnte die Brücke gestern noch wie gewohnt passieren. Auch um 9.38 Uhr war es noch möglich, aus Richtung Norden kommend die Wittenberger Straße komplett zu nutzen. In der Gegenrichtung war schon gesperrt. Und wenig später ging in beiden Richtungen nichts mehr. Der Brückenneubau über die Krückau: Bis Dezember ist die Kreisstraße 23 zwischen Kaltenweide und der Einmündung An der Au voll gesperrt.

Tag eins: Mittags stauen sich die Fahrzeuge im Elmshorner Stadtgebiet vor allem vor den Kreuzungen Kaltenweide/Friedensallee und Hamburger Straße/Langelohe. Die Ampeln an den neuralgischen Punkten wurden gestern so umgestellt, dass der Verkehr besser abfließen kann. Das ist laut Petra Langefeld, Chefin des Flächenmanagements im Elmshorner Rathaus, auch an den Kreuzungen Steindamm/Hamburger Straße und Kaltenweide/Wittenberger Straße erfolgt.

Kommt es zum befürchteten Verkehrschaos? Stadt und Kreis werden in den kommenden Tagen gemeinsam beobachten, wie sich die Verkehrsströme durch Elmshorn schlängeln. Der gesperrte Abschnitt auf der K23 wurde zuletzt täglich von zirka 22.000 Fahrzeugen genutzt. „Einige Kreuzungen in Elmshorn sind an ihre Kapazitätsgrenzen gelangt“, betont Langefeld. Die einsturzgefährdete Brücke wird vom Kreis Pinneberg neu gebaut. Die Kosten liegen bei 1,5 Millionen Euro. Davon trägt das Land Schleswig-Holstein 837.000 Euro.

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