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Elmshorner Nachrichten

14. Dezember 2017 | 07:46 Uhr

Baustellen : Stau-Alarm in Elmshorn

vom
Aus der Redaktion der Elmshorner Nachrichten

Vor der „Badewanne“ wird es ab Mitte März wieder eng. Die Ansgarstraße ist ab Anfang April gesperrt.

shz.de von
erstellt am 12.Feb.2014 | 16:00 Uhr

Elmshorn | Autofahrer brauchen in Elmshorns City in den nächsten Jahren starke Nerven. Im gesamten Innenstadtbereich rund um das Gebiet Krückau-Vormstegen kommt es bis 2020 immer wieder zu Sperrungen. Schon Mitte März geht der Ärger los. Dann wird die Reichenstraße vor der „Badewanne“ teilweise gesperrt. Grund sind Kanalbaumaßnahmen.

Bürgermeister Volker Hatje (parteilos) bittet die Elmshorner um Verständnis. „Es wird schlimm. Aber es gibt keine Alternative“, sagte Hatje am Montagabend während der Sitzung des Ausschusses für Kommunale Dienstleister. Dort waren die Pläne für die Reichenstraße erstmals vorgestellt worden. Richtung Autobahn werden in der Bauphase lediglich zwei statt vier Fahrspuren zur Verfügung stehen, auf der Gegenfahrbahn nur eine statt zwei. Rund drei Wochen wird der Spuk dauern, dann soll die Straße wieder freigegeben werden.

Sobald die Verlegung der neuen Kanalisation unter der Reichenstraße abgeschlossen ist, beginnen im April die Arbeiten in der Ansgarstraße. In drei Bauabschnitten wird die komplette Straße samt Kanalisation saniert. Als erstes wird der Bereich zwischen Schlurrehm und Am Eiskeller komplett gesperrt. Die Baustelle arbeitet sich dann langsam in Richtung Klein Nordende vor. Erst Ende 2015 wird die Ansgarstraße wieder frei sein.

Das jetzt alles so schnell gehen muss, liegt unter anderem an dem Wohnprojekt Kibek-Hochhaus. Die Stadt muss zügig die Voraussetzungen schaffen, damit die geplanten Umbaumaßnahmen im Bereich Krückau-Vormstegen beginnen können. Und die Projekte Reichenstraße und Ansgarstraße sind längst nicht alles. Um das Entwässerungskonzept für Krückau-Vormstegen und den Hafenbereich umzusetzen, wird es ab 2015 immer wieder zu Sperrungen kommen.

Das Wohnungsunternehmen Semmelhaack aus Elmshorn hat Ende 2013 das marode Kibek-Hochhaus samt der benachbarten ehemaligen Kibek-Hallen gekauft. Semmelhaack will das Hochhaus grundlegend renovieren. Im Gebäude, das 1959 eröffnet wurde, sollen barrierefreie Wohnungen entstehen. Die angeschlossenen Lagerhallen werden abgerissen. Auf der Freifläche will Semmelhaack bis zu fünfgeschossige Wohnhäuser bauen. Das Unternehmen möchte auf dem 7500 Quadratmeter großen Areal bis zu 180 Mietwohnungen realisieren.
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