Startschuss für THW-Neubau

Darauf musste das Technische Hilfswerk in Elmshorn jahrelang warten: Gestern Nachmittag erfolgte durch Stefan Kortmann von der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (von links), den Ortsbeauftragten Edgar Konetzny und Ole Schröder, Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesinnenministerium, der erste Spatenstich für den Neubau der THW-Unterkunft.
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Darauf musste das Technische Hilfswerk in Elmshorn jahrelang warten: Gestern Nachmittag erfolgte durch Stefan Kortmann von der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (von links), den Ortsbeauftragten Edgar Konetzny und Ole Schröder, Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesinnenministerium, der erste Spatenstich für den Neubau der THW-Unterkunft.

Spatenstich Bund investiert 1,3 Millionen Euro in neue Unterkunft in Elmshorn

shz.de von
17. März 2017, 17:31 Uhr

„Endlich“. In diesem einzigen Wort von Edgar Konetzny, Chef des Technischen Hilfswerks (THW) in Elmshorn, schwang als das mit, was er und seine 138 Mitstreiter in den vergangenen sechs Jahren an Geduld und Durchhaltevermögen aufbringen mussten. Gestern Nachmittag fiel auf dem THW-Gelände am Geelbeksdamm – endlich – der Startschuss für den dringend benötigten Neubau für die THW-Unterkunft. Die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben investiert 1,3    Millionen in das 450 Quadratmeter große, zweistöckige Gebäude. Es soll im Mai 2018 fertig sein.

Das alte THW-Gebäude – einst in den 1970ziger Jahren als Baracken für den Bau der Autobahn 23 genutzt – entspricht schon seit Jahren nicht mehr den Anforderungen und Standards, war zuletzt nur noch ein Provisorium. Darauf wies auch Ole Schröder (CDU), Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesinnenministerium, hin. „Auf diesen Spatenstich hat der THW-Ortsverband lange gewartet“, sagte Schröder.

Vor sechs Jahren begannen die ersten Planungen. Doch das Geld reichte nicht aus, um das Vorhaben zu finanzieren. Nicht nur Schröder, sondern auch sein SPD-Bundestagskollege Ernst Dieter Rossmann trommelten vor Ort und in Berlin mächtig, um etwas zu bewegen. Das gelang am Ende auch, wenn auch mit großer zeitlicher Verzögerung.

Schröder bescheinigte dem Elmshorner THW eine „besondere Leistungsfähigkeit. „Das THW ist aus dem Katastrophenschutz und aus dem Bereich öffentliche Sicherheit nicht mehr wegzudenken.“ Sei es bei Einsätzen auf der Autobahn oder auch beim Festival Wacken Open Air. „Das ist ein besonderer Tag, nicht nur für den Elmshorner Ortsverband, sondern für das THW in ganz Schleswig-Holstein.“ Das durch den Neubau klar getätigte Bekenntnis des THW zum Standort Elmshorn und somit die Sicherstellung der Vor-Ort-Präsenz dieser Einsatzorganisation nannte Schröder einen großen Gewinn.

Das Elmshorner THW muss noch ein paar Monate im alten Gebäude ausharren. Das wird erst abgerissen, wenn der Neubau bezogen wurde. Konetzny stand die Freude über den Neubau-Start ins Gesicht geschrieben. „Elmshorn ist supernormal“, sagt er in Anspielung auf die neue Marke. Sein THW sei anders. „Wir wollen nur ganz normale Klinker, Türen und Fenster.“ Eine Hoffnung hat der Ortsbeauftragte: Dass es bei der Umsetzung des Bauzeitplans eben „nicht normal“ läuft – damit das Gebäude auch wirklich im Mai 2018 fertig ist.

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