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Elmshorner Nachrichten

13. Dezember 2017 | 18:47 Uhr

Starke Verluste der CDU in Kiebitzreihe

vom

Drei Frauen im Amt Horst-Herzhorn an der Spitze

shz.de von
erstellt am 27.Mai.2013 | 09:29 Uhr

Horst-Herzhorn | Mächtig "Federn gelassen" hat die CDU in Kiebitzreihe. Von den ehemals zwölf Sitzen im Gemeinderat sind nach der Verkleinerung des Ortsparlaments von 17 auf 13 Sitze und dem Ergebnis von 55,86 Prozent nur noch sieben übrig geblieben. Die SPD (44,14 Prozent) konnte sich um ein Mandat auf sechs steigern. Damit haben die Christdemokraten zwar die Mehrheit behalten und Bürgermeisterin Frauke Biehl (Foto) kann weitere fünf Jahre regieren, allerdings dürfte es nicht mehr so einfach sein.

"Wir haben in der letzten Legislaturperiode gut für unsere Gemeinde gearbeitet und freuen uns auf die Arbeit in den nächsten Jahren", sagte Biehl am gestrigen Wahlabend. Die Freude war allerdings aufgrund des Ergebnisses ein wenig getrübt. "Wir hatten uns mehr Stimmen erhofft", meinte sie.

Demgegenüber waren die Sozialdemokraten hocherfreut. "Wir haben rund zwölf Prozent zugelegt. Das zeigt, dass wir mit unserem Themen und Inhalten im Wahlprogramm richtig gelegen haben", sagte SPD-Ortsvorsitzender Niels Jurgons. "Die CDU muss nun mehr mit uns reden als es in der Vergangenheit üblich war", so seine Aussage.

In Hohenfelde bleibt alles beim Alten. Die CDU konnte sich mit 55,03 Prozent behaupten und behält ihre sechs Mandate. Die Wählergemeinschaft (WGH) kam auf 44,97 Prozent und wird mit fünf Vertretern im Gemeinderat sein. "Wir freuen uns über dieses positive Ergebnis und hoffen auf eine harmonische Zusammenarbeit mit der WGH", sagte Bürgermeisterin Marion Gaudlitz. Torben Stuke von der WGH versprach eine intensive Arbeit im Parlament. "Wir werden in der Zukunft noch mehr die Finger in die Wunden legen und besonders aufmerksam sein, was die Vorgehensweise der CDU anbelangt", kündigte er an.

In Sommerland wird Helga Ellerbrock weiter mit der KWS das Sagen haben. Die Wählergemeinschaft holte alle sechs Direktmandate und kam auf ein Ergebnis von 56,67 Prozent. Zweitstärkste Kraft ist die CDU (27,89 Prozent) mit drei Sitzen vor den Grünen, die mit 15,45 Prozent zwei Mandate erhalten. "Ich bin hoch erfreut. Das Ergebnis ist ein Ansporn für uns, wie bisher wir die Gemeinde weiterzuarbeiten", sagte Ellerbrock. Zufrieden waren auch Martin Karstens von der CDU und Michael Pinetzki von den Grünen. "Unsere Arbeit wurde honoriert", sagte Pinetzki. "Wir werden weiterhin unsere Bürgermeisterin unterstützen", versprach Karstens.

Unverändert sind die Machtverhältnisse in Neuendorf. Die KWV bleibt mit 68,2 Prozent und acht Mandaten in der Führungsrolle. Die SPD kam auf 31,8 Prozent und drei Sitze im Rat.

Die Ergebnisse aus Kollmar lagen bei Redaktionsschluss noch nicht vor.

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