zur Navigation springen

Krähen-Plage : Stadt will für Aufklärung sorgen

vom

shz.de von
erstellt am 11.Mai.2013 | 07:26 Uhr

Elmshorn | Seit Jahren schon sorgen Lärm und Hinterlassenschaften der Saatkrähen in Elmshorn für Unmut. Viele Bürger fragen sich, warum die Stadt nichts gegen die Plage unternimmt und wenden sich mit Beschwerden an die Verwaltung. In einem Flyer versucht diese nun für Aufklärung zu sorgen.

"Das Thema bewegt die Menschen, mich eingeschlossen", sagte Bürgermeisterin Brigitte Fronzek (SPD) bei der Vorstellung des neuen Flyers. In dem Info-Faltblatt wird beschrieben, wie die Saatkrähen leben, warum sie nicht bejagt werden dürfen und was man selbst tun kann, um die Vermehrung zu verhindern. "Wichtig ist, dass man Essensreste nicht einfach achtlos wegwirft, sondern am besten mit nach Hause nimmt. Jedes Brötchenstück führt dazu, dass sich immer mehr Krähen hier niederlassen", betonte Elmshorns Bürgermeisterin.

"Dass die Krähen nicht bejagt werden dürfen, stößt auf Unverständnis bei den Bürgern", sagte auch Jörg Schmidt-Hilger vom Amt für Stadtentwicklung. Doch der Stadt sind die Hände gebunden, die Krähen dürfen aufgrund ihres offiziell als gefährdet eingestuften Bestandes nicht bejagt werden. "Es fehlen zudem natürliche Feinde wie Wanderfalke oder Uhu hier", so Schmidt-Hilger. Vergrämungs-Aktionen etwa an Kindergärten und Schulen würden zudem nicht dauerhaft helfen.

Den neuen Flyer gibt es ab sofort im Rathaus, der Stadtbücherei und in der Volkshochschule.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen