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Elmshorner Nachrichten

24. November 2017 | 03:02 Uhr

Stadt ehrt Hahn für sein Engagement

vom
Aus der Redaktion der Elmshorner Nachrichten

Verdienstmedaille Seit 1970 in der Politik

Die Verdienstmedaille der Stadt Elmshorn ist die zweithöchste Auszeichnung nach der Ehrenbürgerschaft, die die Krückaustadt zu vergeben hat. Der besondere Wert wird allein schon daran ersichtlich, dass die Verdienstmedaille nicht jährlich verliehen wird, sondern nur stets dann, wenn ein Bürger die Kriterien erfüllt hat. Die jüngste Vergabe liegt schon drei Jahre zurück. 2014 erhielt Siegfried Golz (CDU) die Medaille.

Nun war es wieder soweit. Am 11. Mai hatte das Stadtverordneten-Kollegium beschlossen, den ehemaligen CDU-Fraktionschef und aktuellen Vorsitzenden des Ausschusses für Stadtentwicklung, Andreas Hahn, mit der Verdienstmedaille auszuzeichnen. Jüngst fand die Übergabe in der weißen Villa statt.

„Das ist für mich etwas Besonderes“, freute sich Hahn. „Ich bin dankbar für diese Ehrung.“ Seit 1970 ist der Christdemokrat ehrenamtlich in der Elmshorner Politiklandschaft aktiv. 1974 wurde er Stadtverordneter, von 1982 bis 2013 war Hahn Fraktionsvorsitzender seiner Partei. Zurzeit gilt ein Großteil seines politischen Engagements dem Stadtumbau West. Seit einem Jahrzehnt ist Hahn Vorsitzender des Stadtentwicklungs-Ausschusses. Ein Ehrenamt, das er bis heute mit Freude ausfüllt, nicht zuletzt, da man dort noch echte Gestaltungsmöglichkeiten habe. Seinen besonderen Dank richtete der Geehrte an seine Familie. Vor allem zeitlich gehe die politische Arbeit zu Lasten von Frau und Kindern.

Die Laudatio übernahm Bürgervorsteher Karl Holbach. „Diese Auszeichnung erhalten Frauen und Männer, die sich in besonderer Weise um das Wohl der Bürger dieser Stadt verdient gemacht haben“, betonte er. Während seiner knapp fünf Jahrzehnte in der Kommunalpolitik habe Hahn „Bürgermeister kommen und gehen sehen, als da waren Kurt Semprich, Dietmar Lutz, Bernd Schwachenwalde, Brigitte Fronzek. Und nun ist Volker Hatje unser Bürgermeister.“ Holbach erinnerte an turbulente Zeiten, in denen Sitzungen schon mal bis Mitternacht oder noch länger dauerten und unterstrich, dass Hahn auch beim politischen Gegner Respekt genieße, „beherrschen Sie doch alle Tonlagen der politischen Rhetorik und verfügen über eine umfangreiche Sachkompetenz“.

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