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Elmshorner Nachrichten

12. Dezember 2017 | 02:15 Uhr

Spielerisch das Retten lernen

vom
Aus der Redaktion der Elmshorner Nachrichten

Jugendfeuerwehr hatte Besuch aus Brandenburg / Wochenende mit Spiel, Spaß und Technik / Seit elf Jahren Nachwuchsarbeit

shz.de von
erstellt am 09.Okt.2013 | 16:00 Uhr

Hotdogs essen, eine Suchaktion im Wald mit Funkgeräten, Fahrzeugkunde am Wasserwerfer und ein Besuch bei der Rettungsleitstelle: Die Jugendfeuerwehr Elmshorn hatte am Wochenende Besuch von Nachwuchs-Rettern aus Brandenburg und bot ihnen ein vielfältiges Programm, das sich zum einen mit Aufgaben der Feuerwehr auseinandersetzte und zum anderen Spiel und Spaß bringen sollte.

„Wir nehmen seit acht Jahren an einem Ferienlager der Feuerwehr dort teil. Jetzt wollten wir sie mal einladen“, so Jugendwartin Wiebke Rehdner. Die Gäste aus Wittenberge kamen am Freitag in Elmshorn an und bezogen die Feuerwache-Süd, in der sie auf Feldbetten übernachteten.

In der Feuerwache lernten sie Funktionen der Fahrzeuge kennen, kickerten und spielten Tischtennis. Am zweiten Tag ging es für eine Suchaktion in den Liether Wald, bei der die Kinder mit der Hilfe von Funkgeräten kommunizieren sollten. Zu finden gab es für die Suchtrupps je eine Dose mit Gummibären. Auf dem Rückweg ließen sie sich von der Försterin den Wald erklären. Nach dem Mittagessen stand ein Besuch der Kooperativen Regionalleitstelle West und der Rettungswache auf dem Programm. Anschließend ließen die jungen Feuerwehrleute bei einem Grill- und DVD-Abend die gemeinsame Zeit ausklingen.


Junge Abteilung mit viel Potenzial


Die Jugendabteilung in Elmshorn hat im Vergleich zu vielen anderen Feuerwehren in der Region eine junge Vergangenheit. Sie wurde im Jahr 2002 gegründet. „Die Zeit war reif“, so Wehrführer Stefan Mohr über den Zeitpunkt der Gründung. Die Entwicklung des Altersdurchschnitts unter den Mitgliedern und die große Nachfrage für eine Jugendwehr waren letztlich der Auslöser. Mitglieder, Stadt und Politik gaben grünes Licht. Aktuell sind von den 118 Elmshorner Feuerwehrleuten 16 aus dem eigenen Nachwuchs. „Uns geht es darum, den Kindern spielerisch das Feuerwehr-System beizubringen“, so Jugendwartin Rehdner. Mohr: „Die Nachwuchskräfte, die dann in unsere Wehr übergehen, wissen schon worum es geht.“

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