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Elmshorner Nachrichten

17. Dezember 2017 | 15:28 Uhr

SPD setzt sich für „Klostersande“ ein

vom
Aus der Redaktion der Elmshorner Nachrichten

Elmshorns Sozialdemokraten wollen Spenden sammeln / Fraktionschef Ulrich Lenk übt Kritik an Geschäftsleitung der Köllnflockenwerke

shz.de von
erstellt am 08.Jan.2014 | 16:00 Uhr

Die Elmshorner Sozialdemokraten machen sich für die „Klostersande“ stark. Nach einem Gespräch mit Hans Barzel, dem stellvertretenden Vorsitzenden des „Fördervereins MS Klostersande“, wollen sich die Stadtvertreter der SPD noch mehr für den Erhalt des ehemaligen Haferfrachters der Köllnflockenwerke einsetzen.

„Wir unterstützen den Förderverein mit Infoständen am Torhaus und werden in der Königstraße Spenden sammeln“, sagt Michael Schinkel. Der SPD-Stadtverordnete betont, dass die „Klostersande“ eng mit Elmshorn verbunden sei und allen daran gelegen sein muss, das Schiff im Elmshorner Hafen zu halten.

SPD-Fraktionschef Ulrich Lenk empfahl Barzel, dass der Förderverein auch zu den anderen Rathausfraktionen Kontakt aufnimmt. Dann könnte man sich gemeinsam für den Erhalt der „Klostersande“ stark machen. Lenk versprach, dass die SPD bei ihrem Neujahrsempfang am Sonntag im Industriemuseum Spenden sammeln werde. Er hoffe, dass auch Elmshorner Unternehmen mit einer Finanzspritze zum Erhalt des Schiffes beitragen.

Kritik äußerte Lenk an den Köllnflockenwerken. „Das Verhalten der Köllnflockenwerke, sich an dem Schiff nicht zu beteiligen, auch nicht moralisch, können wir so nicht verstehen. Die ‚Klostersande‘ hat eine große Bedeutung für Elmshorn und den Hafen und sie kann auch Werbeträger für die Köllnflockenwerke sein. Zurzeit blockt die Firmenleitung leider total ab“, sagt der SPD-Fraktionschef.

Erfreut nahmen die Sozialdemokraten zur Kenntnis, dass nach Gesprächen mit den Stadtwerken die Liegegebühren bis Ende März entfallen. Das verschaffe dem Förderverein Luft, weiter um Spenden zu werben.

Die SPD will weiter in engem Kontakt zum Förderverein bleiben. Wie Michael Schinkel berichtete, sei schon das nächste Treffen geplant. „Wir wollen auf dem Laufenden bleiben und versuchen, so gut es geht zu helfen“, so der Stadtverordnete.

Barzel hatte in dem Gespräch den SPD-Politikern auch den aktuellen Spendenstand aufgezeigt. Mehr als 20 000 Euro sind bisher zusammengekommen. Um das Schiff kaufen zu können, fehlen allerdings noch rund 48 000 Euro. Der Kaufpreis beträgt 70 000 Euro

>www.klostersande.com

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