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Sparrieshoop: Schnellerer Anschluss an den Rest der Welt

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erstellt am 08.Aug.2013 | 03:59 Uhr

Sparrieshoop | Die Telekom will bis 2016 die Internet-Infrastruktur in Klein Offenseth-Sparrieshoop für die Gemeinde kostenfrei ausbauen. Die Gemeinde spart dadurch Investitionskosten von rund 300 000 Euro. Das ist das Ergebnis des Interessenbekundungsverfahrens, das die Gemeinde im Mai dieses Jahres auf den Weg gebracht hatte.

Der Ingenieur Peter Lührs hatte die Sparrieshooper in Sachen Breitbandversorgung beraten, den bisherigen Istzustand analysiert und erläutert, dass zwei Ausbauvarianten in Klein Offenseth-Sparrieshoop möglich wären: Entweder das vorhandene Kupferkabelnetz wird aufgerüstet oder es erfolgt ein kompletter Neuausbau mit Glasfaserkabeln.

Um eine Standortbestimmung vorzunehmen, entschied sich die Gemeindevertretung für ein Interessens bekundungsverfahren, um festzustellen, welche Anbieter am Internetausbau grundsätzlich interessiert sind und vor allem, zu welchem Preis. Als Mindestanforderung formulierte die Gemeinde einen Netzausbau, der für 80 Prozent der Einwohner eine Internetverbindung von mindestens 16 MBit (Übertragungsrate von Daten im Internet) und für die weiteren 20 Prozent der Bevölkerung mindestens zwei MBit bringt. Die Überraschung am Ende dieses Verfahrens: Die Telekom bot den kostenfreien Ausbau des vorhandenen Netzes zu den geforderten Mindestbedingungen an.

Es habe zwar noch weitere Anbieter gegeben, erläuterte Lührs dem Sparrieshooper Bauausschuss, die würden jedoch nicht zum Zuge kommen. Der Ingenieur berichtete, dass in dem Moment, in dem ein Anbieter einen kostenfreien Vollausbau zusagt, eine Förderung eines anderen Anbieters nicht mehr möglich ist.

Während der nächsten Sitzung des Bauausschusses soll, wenn möglich, ein Vertreter der Telekom Details des Ausbaus und einen Zeitplan erläutern.

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