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Elmshorner Nachrichten

15. Dezember 2017 | 07:44 Uhr

Spannendes aus vergangenen Tagen

vom

"Tage der Industriekultur" am 17. und 18. August in Elmshorn / Ehemaliges Klärwerk, Museumswerft sowie Industriemuseum mit dabei

shz.de von
erstellt am 16.Aug.2013 | 03:09 Uhr

Elmshorn | Die Stadtentwässerung Elmshorn öffnet während der Veranstaltungsreihe "Tage der Industriekultur" am Wochenende, 17. und 18. August, jeweils zwischen 10 und 18 Uhr ihre Pforten zum ehemaligen Klärwerk auf dem städtischen Betriebsgelände Kruck im Westen der Stadt.

Auf dem Betriebsgelände befinden sich noch Anlagen des ehemaligen Klärwerks wie Klär- und Belüftungsbecken, Faulturm und Betriebsgebäude. Das Klärwerk war von 1963 bis 1977 in Betrieb. Zuvor gab es an gleicher Stätte das erste städtische Klärwerk aus den 30er-Jahren. Seit der Schließung des Elmshorner Klärwerks werden die städtischen Abwässer über eine Pumpstation auf dem Betriebsgelände Kruck zum zentralen Großklärwerk des Abwasserzweckverbandes in Hetlingen gepumpt.

Die "Tage der Industriekultur" nimmt die Stadtentwässerung außerdem zum Anlass, Besuchern das neue, etwa 4500 Kubikmeter fassende Mischwasser-Pufferbecken vorzustellen. In dem etwa 60 Meter langen, 28 Meter breiten und drei Meter tiefen Becken wird bei regenreichen Tagen das Mischwasser zwischengelagert, das die Pumpen der Übergabestation zur Klärwerksleitung nicht sofort abpumpen können. Was sich dahinter alles verbirgt, kann das Publikum an den beiden Tagen erfahren.

Gezeigt werden - zum Teil während regelmäßiger Führungen - die Betriebsanlagen des ehemaligen Klärwerks, das neue Mischwasser-Pufferbecken mit Vorführung, die städtischen Kanalspül- und -reinigungsfahrzeuge mit einer Demonstration der Kanalreinigung im gläsernen Kanal sowie eine Ausstellung mit historischen Fotos und eine Beamerpräsentation zum Thema "Altes Klärwerk und Stadtentwässerung" und die Simulation einer Flächenüberflutung anhand eines Modells. Für Essen und Trinken ist gesorgt.

Am Wochenende hat auch die Museumswerft am Nordufer des Elmshorner Hafens geöffnet. Am Sonnabend von 14 bis 17 Uhr sowie am Sonntag von 10 bis 17 Uhr ist dort die Sonderausstellung "Alles im Fluss" mit einer Biografie der Krückau, einer Ausstellung über die Sturmflut 1962 mit Filmvorführung und einer Klangstation mit Geräuschen des Hafens sowie Großfotos und ein Wägergestell im Hafengebiet.

Auch das Industriemuseum Elmshorn beteiligt sich direkt an den Tagen der Industriekultur am Wasser. In dem Haus in der Catharinenstraße 1 ist am Sonnabend zwischen 14 bis 17 Uhr sowie am Sonntag von 10 bis 17 Uhr die Sonderausstellung "Tor zur Elbe - Hafen im Gezeitenwandel" zu sehen. Wie bei allen anderen Angeboten des Wochenendes ist auch hier der Eintritt frei.

Die Schau im Museum über die Industriekultur des Elmshorner Hafengebietes zeigt unter anderem historische Film- und Fotoaufnahmen und spannende Biographien von Elmshorner Seeleuten, Hafenarbeitern und einzelnen Schiffen. Zudem ist die "Kinderwerft" geöffnet, wo Mädchen und Jungen sich ein Boot bauen können. Außerdem im Angebot: Am Sonntag, 18. August, von 14 bis 17 Uhr eine Stadtwanderung vom Industriemuseum zum ehemaligen Klärwerk an der Kruck mit vielfältigen Informationen zur Geschichte des Hafens und Führungen mit Experten der Stadtentwässerung über das Kruck-Gelände. Hierfür werden fünf Euro Gebühr erhoben; eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

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