Elmshorn : Spannende Rennen beim siebten Nordmetall-Cup

Authentische Renn-Atmosphäre bestimmte das Geschehen am Sonnabend im Audimax der Elmshorner Nordakademie.
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Authentische Renn-Atmosphäre bestimmte das Geschehen am Sonnabend im Audimax der Elmshorner Nordakademie.

Kleine Meisterwerke auf der Piste. 22 Teams mit insgesamt 96 Schülern von acht Schulen aus ganz Schleswig-Holstein gemeldet.

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16. März 2015, 16:00 Uhr

Elmshorn | Ein Hauch von Rennfieber wie am Nürburgring war am Sonnabend im Audimax der Nordakademie an der Köllner Chaussee in Elmshorn zu spüren. Dort wurde der 7. Nordmetall-Cup ausgetragen, die „Formel 1 in der Schule“. Als Teilnehmer waren 22 Teams mit insgesamt 96 Schülern von acht Schulen aus ganz Schleswig-Holstein gemeldet, die selbst konstruierte Mini-Rennwagen (aus Holz gefertigt und nicht viel größer als ein Handy) auf eine beeindruckende Piste quer durch den von den meisten Stühlen befreiten größten Hörsaal der Einrichtung zu diversen Ausscheidungsläufen schickten.

Die kleinen Fahrzeuge werden durch eine Gaspatrone am Heck beschleunigt und erreichen Geschwindigkeiten von bis zu 80 km/h. Durch Konstruktionsfinessen konnte dabei manch ein Modell seine Konkurrenten im Hinblick auf die Geschwindigkeit ausstechen. Doch es wurden bei diesen kleinen Meisterwerken auch andere Kriterien angesetzt, um letztendlich die besten Vertreter zu ermitteln. Gute Ideen für das Reifenmaterial, Spoiler und Form zählten bei der Bewertung genauso wie die Zusammenarbeit mit etwaigen Sponsoren und die Präsentation der urigen Fahrzeuge.

Der Hintergrund: Die Nordmetall-Stiftung will mit diesem Projekt für die Berufe der Metall- und Elektroindustrie werben. „Es geht um Technik und Wirtschaft. Gesucht werden daher nicht nur die schnellsten Autos, sondern auch clevere Konstruktionsideen und originelle Marketingkonzepte“, erklärte Projektleiter Rolf Werner.

In der Altersgruppe bis 14 Jahre schaffte es das Team „Thunderstorm Racing“ der Elmshorner Leibniz-Privatschule, den ersten Rang zu belegen. Bei den über 15-Jährigen lag das Team „InnoDynamic“ der Alexander-von-Humboldt-Schule aus Neumünster am Ende ganz vorn. Beim „Knock Out“-Rennen hatte das Team „Flying Cheetah“, ebenfalls von der Alexander-von-Humboldt-Schule die Nase vorn. Die Sieger des Nordmetall-Cups fahren im Mai zum Hockenheimring, wo die Deutschen Meisterschaften ausgetragen werden und können sich dort für die Weltmeisterschaft in Singapur qualifizieren.

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