„Jazz ’n’ Roses“ in Elmshorn : Sound und Sonnenschein

Zahlreiche Musikfreunde aus der Region erlebten im Liether Rosengarten einen weiteren kurzweiligen „Jazz-Frühschoppen“.
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Zahlreiche Musikfreunde aus der Region erlebten im Liether Rosengarten einen weiteren kurzweiligen „Jazz-Frühschoppen“.

„Big Bigband“ der Bismarckschule „B.B. and the Blues Shacks“ und „Blue Note“ begeistern Publikum.

shz.de von
16. Juni 2014, 12:00 Uhr

Elmshorn | Als ein weiteres rundum geglücktes Sommerfest erwies sich die jüngste Ausgabe von „Jazz ’n’ Roses“, dem mittlerweile traditionellen Jazz-Frühschoppen der Initiative Elmshorn.

Pünktlich um 11 Uhr startete am gestrigen Vormittag bei schönstem Wetter mit viel Sonnenschein und angenehmen Temperaturen der diesjährige Live-Musik-Reigen im Liether Rosengarten mit einem etwa halbstündigen Auftritt der „Big Bigband“ der Bismarckschule Elmshorn. Als weitere Programmpunkte erwarteten die zahlreichen Besucher Auftritte von „B.B. and the Blues Shacks“ und „Blue Note“ – insgesamt also ein stilistisch breit gefächertes Angebot, das für die Musikfreunde kurzweilige Stunden erwarten ließen. Und in der Tat: Bereits der Auftakt konnte begeistern. Die jungen Mitglieder der „Big Bigband“ boten eine handwerklich bemerkenswerte Vorstellung mit bekannten Klassikern und auch nicht so bekannten Titeln aus unterschiedlichen Jahrzehnten.

In ihren Big-Band-Sound gekleidet erklangen Stücke wie „Pink Panther“, „Chicken“ oder „Jazz Police“, die allesamt mit reichlich Applaus von dem gut aufgelegtem Publikum honoriert wurden. Als musikalisches Highlight der diesjährigen „Jazz ’n’ Roses“-Ausgabe entpuppte sich im Anschluss das Gastspiel des Quintetts „B. B. and the Blues Shacks“. Jetzt hieß es umschalten auf Blues-Genuss vom Feinsten. Kein Wunder, denn die Gruppe um Frontmann Michael Arlt, die bereits seit rund 25 Jahren aktiv ist und nicht nur in Deutschland sowohl bei den Fans als auch in der Fachpresse zu einem Begriff wegen ihrer ausgezeichneten Live-Qualitäten wurde, zeigte sich in überaus guter Spiellaune. Eingängige Titel, stilistisch zwischen Soul und Rhythm & Blues angesiedelt, wurden regelrecht abgerockt.

Besonders glänzen konnte dabei Gitarrist Andreas Arlt, der mit einem ausgiebigen Solo beim Titel „Backstroke“ seine außergewöhnlichen Fingerfertigkeiten bewies. Den musikalischen Schlusspunkt der Veranstaltung setzte im Anschluss dann die Formation „Blue Note“, die ihren Auftritt zwar etwas ruhiger anging, was aber der allgemein positiven Stimmung vor Ort keinen Abbruch tat. „Ein rundum geglückter Tag“, freute sich beispielsweise Claus-Peter Kähler aus Lüneburg. Der 56-Jährige war mit seiner Frau vor allem wegen „B. B. and the Blues Shacks“ nach Elmshorn gekommen. „Es ist einfach toll, dass hier so unterschiedliche Musikrichtungen präsentiert werden. Langeweile kommt daher nicht auf“, betonte er und ergänzte, dass sein Herz aber in erster Linie für den Blues schlägt.

Das konnte man ihm auch glauben, denn nach „Jazz ’n’ Roses“ ging es für ihn und seine Frau sogar noch weiter – nach Stade. Warum? „Dort treten ,B. B. and the Blues Shacks' heute noch mal auf“, lachte er und machte sich auf den Weg zu einem weiteren Live-Hörgenuss.

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