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Elmshorner Nachrichten

19. Oktober 2017 | 02:38 Uhr

Elmshorn : "SoFiE" macht Lust auf mehr

vom

Die Premiere des zweitägigen Festivals hat die Elmshorner Innenstadt belebt. Selbst vom Bürgermeister gab es Lob. Ob es allerdings eine Neuauflage geben wird, ist noch unklar

shz.de von
erstellt am 04.Okt.2015 | 22:30 Uhr

Für die Freunde handgemachter Live-Musik war es ein rundum positives Erlebnis, von dem man sich nur erhoffen kann, dass es eventuell eine Fortsetzung erfahren wird. Die Rede ist von dem „SoFiE“-Festival („Songwriter Festival in Elmshorn“), das am vergangenen Freitag und Sonnabend in den Abendstunden für abwechslungsreiche und überaus unterhaltsame Stunden in der Elmshorner Innenstadt sorgte. An insgesamt fünf Spielstätten – Kranhaus, St.-Nikolai-Kirche,  Sparkassen-Hauptfiliale, Jim Coffey und dem ehemaligen Kino Apollo – gingen insgesamt zehn Acts an den Start – Solo-Künstler, Duos, Trios und mehrköpfige Bands.

Der Auftakt erfolgte am Freitag im Kranhaus an der Schloßstraße mit  Florian Jakob (The Caper) und der Gruppe „Paint the Clouds“, die beim „SoFiE“-Festival ihren letzten Auftritt absolvierte, der vor einem gut aufgelegten Publikum aber sehr gut ankam. Nicht verwunderlich, denn das Trio zeigte sich in bester Spiellaune und bot eingängige Songs in einem Stilmix aus Folk, Pop, World, Country und Rock.

Nach dem geglückten Festival-Auftakt wurde am Sonnabend das Programm dann an den übrigen vier Spielstätten, teilweise parallel, fortgesetzt. Es folgten Auftritte von Dirk Darmstaedter, Joseph Meyers, Sven Punkt, Ben Schadow & Pele Caster, den „Irish Pub Rovers“, Andrej & Alina sowie den Bands „Burning Jim Stone“ und „The Moneybrothers“. Die Bandbreite der Stilrichtungen war dabei breit gefächert: Von gefühlvollen Balladen über eingängigen Folk bis hin zu Powerrock, mit dem etwa die Band „Burning Jim Stone“ (unter anderem mit dem AC/DC-Cover „Highway to Hell“) das altehrwürdige und gut gefüllte Apollo zum Beben brachte. Die Veranstaltung, die auch im Hinblick auf den Besucherzuspruch als durchaus erfolgreich bewertet werden kann, sollte bis Mitternacht dauern und bei allen Beteiligten zu zufriedenen Gesichtern führen.

 „Es war ein großer Abend der Songwriter. Die Künstler haben mich sehr begeistert“, erklärte Veranstalter Frank Ransom und fügte hinzu: „Wir hatten tolle Stimmung, haben viel Spielfreude erlebt und schöne Spielorte besucht. Es freut mich sehr, dass ich Elmshorn zu einem feinen Konzertwochenende verhelfen konnte.“ Für die Zukunft sei bisher zwar keine Fortsetzung des Festivals geplant, aber die Auswertung der Veranstaltung werde auch erst noch vorgenommen. „Es wäre schön, wenn sich vielleicht aus dem Umfeld der vor allem noch jüngeren Künstler jemanden finden ließe, der ein ähnliches Projekt anschieben würde“, betont Ransom, der das „SoFiE“-Festival als einmaliges Event geplant hatte.

Dass die Krückaustadt derartige Veranstaltungen  gut gebrauchen kann, unterstrich auch Elmshorns Bürgermeister Volker Hatje, der gemeinsam mit Frank Ransom und dem „SoFiE“-Girl Christina das Musik-Spektakel im Kranhaus eröffnete. „Das SoFiE-Festival ist eine wirklich tolle Sache. Es stellt eine wirkliche Bereicherung des Kulturangebots in der Region dar und belebt die Elmshorner Innenstadt. Es wäre schön, wenn sich derartige Initiativen etablieren würden“, so der Verwaltungschef.

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