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Elmshorner Nachrichten

18. Oktober 2017 | 15:49 Uhr

Hörnerkirchen : So kaputt ist die L112

vom
Aus der Redaktion der Elmshorner Nachrichten

Die CDU kämpft für die Aufnahme der Straße in das Sanierungsprogramm der Landesregierung.

shz.de von
erstellt am 02.Okt.2014 | 14:00 Uhr

Hörnerkirchen | Dass viele Straßen in Schleswig-Holstein nach mehreren eisigen Wintern in einem bedauerlichen Zustand sind, ist unbestritten. Mit Hilfe eines umfangreichen Sanierungsprogramms will die Kieler Landesregierung bis Ende 2017 die Infrastruktur wieder auf Vordermann bringen. Doch längst nicht alle maroden Straßen wurden in das Programm aufgenommen. So beispielsweise die L112 von Brande-Hörnerkirchen in Richtung Barmstedt. Und dass, obwohl der Straßenbelag an einigen Stellen um über zehn Zentimeter weggesackt ist. Nun will sich die örtliche CDU mit Hilfe „ihres“ Landtagsabgeordneten Peter Lehnert des Problems annehmen.

Ein erster Ortsbesichtigungstermin fand bereits im Anschnitt Barmstedter Straße/Einmündung Kreuzweg statt. „Die Straße ist sehr stark frequentiert, da sie als Zubringer zur A23 dient“, sagte Hökis CDU-Chefin Claudia Tellermann. Die Schäden an der Asphaltdecke seien derart gravierend, dass an einigen Stellen bereits Tempo 70 oder gar Tempo 50 gelte. „Das deutet darauf hin, dass die Fahrbahnschäden von der Landesregierung erkannt wurden“, folgert Tellermann. Umso erstaunter sei sie, dass die Straße nicht ins Sanierungsprogramm aufgenommen wurde.

Lehnert versprach, sich in Kiel der Problematik anzunehmen, forderte aber gleichzeitig „politischen Druck“ durch die Kommunalpolitik. Gemeinden, Amtsausschuss und Kreistag müssten sich ebenfalls für eine Sanierung der L112 zwischen Hörnerkirchen und K18 stark machen. Nun soll zuerst die Gemeindevertretung Hörnerkirchen mit ins Boot geholt werden. Eine entsprechende Resolution hat die CDU bereits auf den Weg gebracht.

Darin heißt es: „Fahrbahnsekungen und aufgerissene Schadstellen im Asphalt gefährden jede Fahrt und damit das Leben der Verkehrsteilnehmer.“ Die notwendige Sanierung müsse „bis spätestens Winter 2015 durchgeführt“ werden.

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