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Kreis Pinneberg : Sieben Verletzte bei Brand in Hochhaus in Elmshorn

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Zwei große Brände in einer Nacht: In Elmshorn brannte der Keller eines Hochhauses. Auch zum Lager eines Teppichhauses musste die Feuerwehr ausrücken.

Elmshorn | Mit einem Großaufgebot hat die Elmshorner Feuerwehr in der Nacht zum Sonntag gleich zwei Brände zu bekämpfen gehabt. Im Keller eines 13-stöckigen Hochhauses brach ein Feuer aus, in dessen Folge sieben Menschen verletzt wurden, wie ein Sprecher der Feuerwehr berichtete. Mehr als 100 Einsatzkräfte seien vor Ort gewesen um die Flammen zu löschen.

Kurz zuvor war die Feuerwehr zu einem Brand in einem leerstehenden Fabrikgebäude gerufen worden. „Unser Problem war, dass die Bewohner nicht in ihren Wohnungen geblieben sind“, sagte Einsatzleiter Renee Chandony über den Einsatz am Hochhaus. So kamen der Feuerwehr bei ihrer Ankunft bereits Bewohner aus dem Gebäude entgegen, die teilweise über mehrere Stockwerke durch den Rauch nach unten gegangen waren. Zwei von ihnen wurden zur weiteren Untersuchung in Krankenhäuser gebracht. Insgesamt wurden sieben Menschen wegen Verdachts auf Rauchvergiftung behandelt. Nach Abschluss der Löscharbeiten konnten die übrigen Mieter in ihre Wohnungen zurückkehren.

Wenige Stunden zuvor war der Feuerwehr ein Brand im ersten Obergeschoss eines leerstehenden Fabrikgebäudes gemeldet worden. Den Einsatzkräften gelang es schnell, das Feuer zu löschen und ein Ausbreiten der Flammen auf benachbarte Gebäude zu verhindern. Erst vor wenigen Tagen waren Pläne vorgestellt worden, wonach in den denkmalgeschützten Knechtschen Hallen ein „Kreativquartier“ entstehen soll.

Im vergangenen Vierteljahr musste die Elmshorner Feuerwehr bereits zweimal zu Löscheinsätzen in Hochhäusern ausrücken. Vor einem Monat war auf dem Dachboden eines achtstöckigen Wohnhauses ein Feuer ausgebrochen, bei dem aber niemand verletzt wurde. In derselben Straße hatte im Juni eine Leuchtrakete während des WM-Spiels Deutschland-Ghana ein Feuer verursacht, bei dem acht Menschen verletzt wurden. 170 Bewohner mussten vorübergehend in Notunterkünften untergebracht werden.

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erstellt am 14.Sep.2014 | 09:32 Uhr

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