MS Klostersande : Sie wollen ein Stück Elmshorn retten

Spendenübergabe am Elmshorner Hafen: Frank Lexau, Vorsitzender des Fördervereins, nimmt den symbolischen Scheck von  FDP-Fraktionschef Jens Petersen und FDP-Schatzmeister Gerd Schrammeck entgegen. Im Hintergrund die  Klostersande.
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Spendenübergabe am Elmshorner Hafen: Frank Lexau, Vorsitzender des Fördervereins, nimmt den symbolischen Scheck von FDP-Fraktionschef Jens Petersen und FDP-Schatzmeister Gerd Schrammeck entgegen. Im Hintergrund die Klostersande.

Die Freien Demokraten spenden dem Förderverein 650 Euro. Der historische Kornfrachter soll dauerhaft im Hafen bleiben.

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23. Januar 2014, 16:00 Uhr

Sie ist ein Stück Elmshorner Geschichte: die MS Klostersande. Seit Mai 2013 liegt der historische Kornfrachter nach langer Zeit wieder im Elmshorner Hafen. Und dort soll das Schiff auch bleiben. Dafür will der Förderverein MS Klostersande sorgen. Die Vereinigung will das Schiff für rund 70 000 Euro kaufen. Jetzt hat der Verein Unterstützung von der Elmshorner FDP bekommen. Die Partei spendete 650 Euro.

„Unsere Mitglieder haben gern für die Klostersande gespendet. Wir hoffen, dass der Förderverein Erfolg hat“, sagt Gerd Schrammeck, Schatzmeister der Elmshorner FDP. Die Freien Demokraten haben in der Krückaustadt zurzeit 48 Mitglieder.

Für Frank Lexau, Chef des Autohauses Elmshorn und Vorsitzender des Fördervereins MS Klostersande, ist die Spende der FDP ein weiterer Baustein zur Realisierung des Kaufs. „Wir sind sehr dankbar für den Beitrag der FDP. Es geht voran“, sagt er. Lexau und seine Mitstreiter haben bereits rund 30.000 Euro gesammelt.

Die MS Klostersande (benannt nach dem Elmshorner Stadtteil) wurde 1968 auf der Werft Büsching & Rosemeyer in Uffeln/Weser speziell für die Köllnflockenwerke gebaut. Das Schiff ist insgesamt 55 Meter lang und 6,60 Meter breit. Der Frachter hat eine Tragfähigkeit für Hafer von 377 Tonnen bei einem Tiefgang von 1,70 Metern (maximale Tragfähigkeit 500 Tonnen). Seit dem Jahr 2000 ist die Klostersande nicht mehr im Einsatz. Aus wirtschaftlichen Gründen verkaufte das Unternehmen Peter Kölln das Binnenschiff nach Glückstadt.
 

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