shz-Gartenschule : Gräser für einen schönen Herbstgarten

Avatar_shz von 08. August 2021, 09:00 Uhr

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Ziergräser sind genügsam, pflegeleicht und robust.
Ziergräser sind genügsam, pflegeleicht und robust.

Von Deko bis richtig gießen: Hier gibt das Elmshorner Gartencenter Rostock Tipps rund um die Pflanzenwelt.

Elmshorn | Ziergräser sind im Spätsommer- und Herbstgarten ein absolutes Muss. Einige Sorten präsentieren jetzt ihr farbenfrohes Laub, andere wiederum bilden wunderschöne Rispen, Bürsten oder Wedel aus. Aber eines haben die Ziergräser alle gemeinsam: Sie sorgen für Leichtigkeit und Natürlichkeit im Garten, sind besonders pflegeleicht und können jetzt gepflanzt werden. Geeignet für moderne und puristische Gärten Straff aufrecht wachsende Gräser wie die Rutenhirse (Panicum) „Northwind“ passen hervorragend in moderne und puristische Gärten. In regelmäßigen Abständen gepflanzt sind die Gräser ein natürliches Strukturelement, zum Beispiel vor Sichtschutzzäunen oder Hauswänden. Dabei sollten Sie freistehend und ohne andere Pflanzen als Solitär wirken. Quadratische Kübel gut geeignet Besonders schön kommen diese Gräser auch in quadratischen Kübeln zur Geltung. Die Sorte „Northwind“ hat ein tolles Farbspiel. Von einem satten Blaugrün verändert sich die Farbe des Grases in ein warmes Goldgelb. Dieses Gras überzeugt dabei noch mit einer super Winterhärte und großer Robustheit. Die Rutenhirse „Heiliger Hain“ wächst ebenfalls straff aufrecht. Das Besondere an dieser Sorte ist das kontrastreiche Farbspiel. Das Gras ist blaugrün gefärbt und hat dunkelviolett gefärbte Spitzen. Besonders imposant wirkt das Chinaschilf (Miscanthus) mit seinen manchmal mannshohen Horsten. Dieses Gras bildet fedrige Blütenrispen, die bis in den Winter hinein für eine wunderschöne Optik sorgen. Bei der Sorte „Ferner Osten“ eignen sich die Federbüsche in silbrigem Rosa oder Cremeweiß auch für den Vasenschnitt. Romantische Lieblingsplätze schaffen Gräser wie das Lampenputzergras, die eher in die Breite oder überhängend wachsen, passen besonders gut in Landhausgärten. In Beeten bilden sie gerne den Mittelpunkt und verwandeln jede Gartenecke zusammen mit niedrigen und mittelhohen Stauden in einen romantischen Lieblingsplatz. Eine besonders schöne und bewährte Sorte ist das Lampenputzergras (Pennisetum) „Hameln“. Die buschig weichen Ähren scheinen auf den langen Halmen zu schweben und schaffen schnell eine tolle Gartenatmosphäre. Dabei ist auch dieses Gras pflegeleicht und es breitet sich schnell zu üppigen Horsten aus. Nicht winterhart, aber ein absoluter Hingucker ist das rote Lampenputzergras (Pennisetum rubrum). Dieses bildet immer laufend neue rote Borsten. Im Kübel ist dieses Gras im Herbst ein zauberhafter Hingucker. Wenn die Sonnenstrahlen der tiefersinkenden Sonne auf die rosaroten Borsten fallen, ist dieser Anblick unschlagbar. Spiel der Farben Die Rutenhirse (Panicum) „Rotstrahlbusch“ lässt sich sowohl für romantische, als auch für moderne Gärten einsetzen. Der Wuchs ist aufrecht, aber trotzdem recht locker. Die Sorte zeichnet sich durch ihr verfärbendes Blattwerk aus. Im Sommer leuchtet sie in einem schönen Rotbraun und im Herbst kommt noch ein attraktives Gelb dazu. Von Juli bis September blüht die Ruten-Hirse „Rotstrahlbusch“ und bildet bräunlich-rote, lockere Rispenblüten aus. Sonniger bis halbschattiger Standort Ziergräser sind genügsam, pflegeleicht und robust. Sie benötigen einen sonnigen bis halbschattigen Standort und nur gelegentlich etwas Wasser. Staunässe mögen sie dagegen weniger. Daher sollten Kübel und Töpfe immer ein Abzugsloch enthalten und vor der Bepflanzung mit einer Schicht Blähton befüllt werden. In der Frux Bambus- und Gräsererde entwickeln sich die Gräser dann besonders gut. ...

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