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Apfelpflücktag in Elmshorn : Selbstbedienung auf der Apfelwiese

vom
Aus der Redaktion der Elmshorner Nachrichten

Bürgermeister Volker Hatje und Bürgervorsteher Karl Holbach laden am 3. Oktober alle Bürger zum Apfelpflücktag ein.

Elmshorn | Im vergangenen Jahr sind am Tag der Deutschen Einheit über 300 Leute zur Streuobstwiese am Stadtrand gekommen. Bewaffnet mit Eimern und Körben, Schubkarren und Leitern hatten sie die Apfelbäume innerhalb weniger Stunden abgeerntet. Für Bürgermeister Volker Hatje und Bürgervorsteher Karl Holbach ist das Grund genug, die Streuobstwiese auch in diesem Jahr wieder zum Abernten freizugeben. „Es wäre doch schade, wenn die ganzen Äpfel herunterfallen würden und keiner etwas davon hätte“, sagt Holbach. Er ist es, der die Wiese vor einem Jahr auf einem Spaziergang entdeckt hat und auf die Idee mit dem Apfelpflücktag kam.

Jetzt lädt die Stadt wieder alle Elmshorner am Sonnabend, 3. Oktober, ab 11 Uhr auf die Wiese ein. Hilfsmittel müssen allerdings selber mitgebracht werden. Bis auf die Wiese selbst stellen die Organisatoren nichts zur Verfügung. „Apfelpflücken ist ein Abenteuer“, sagt Holbach. „Da hebt man das Kind auch mal auf die Schultern, damit es besser an die oberen Zweige herankommt. Bei uns wird nur gepflückt und sich unterhalten.“ Ganz bewusst gibt es deshalb auch keine Essens- oder Getränkestände. Stattdessen raten Hatje und Holbach zu festem Schuhwerk und der Anfahrt mit dem Fahrrad oder zu Fuß. Denn: An der Streuobstwiese gibt es absolut keine Abstellmöglichkeiten für Autos. Die Wiese mit unterschiedlichen Apfelsorten befindet sich am Ortsausgang nach Seester an der Straße Kurzenmoor (Verlängerung der Wilhelmstraße). Die Wiese verläuft entlang des Wanderwegs, der die Straße mit dem Rosengarten und dem Liether Gehölz verbindet. Angelegt wurde die Streuobstwiese Ende der 80er Jahre von der Stadt als Projekt im Rahmen der Ausgleichsflächen. Später gab die Stadt sie an die Stiftung Naturschutz weiter, die wiederum verpachtete sie an einen Landwirt aus Seester. Normalerweise weiden Tiere auf der Streuobstwiese, aber am 3. Oktober steht sie ausschließlich den Apfelpflückern zur Verfügung. Nur eine Frage können Karl Holbach und Volker Hatje auch in diesem Jahr noch nicht beantworten: „Ganz viele Leute haben uns gefragt, was für Apfelsorten es auf der Wiese gibt. Aber das wissen wir nicht.“

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erstellt am 24.Sep.2015 | 16:15 Uhr

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