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Elmshorner Nachrichten

18. Dezember 2017 | 02:33 Uhr

Westerhorn : Schutzzaun kann gebaut werden

vom
Aus der Redaktion der Elmshorner Nachrichten

Die Sicherheit an den Gleisen wird durch ein Absperrung erhöht. Die Bahn kommt der Gemeinde finanziell entgegen.

shz.de von
erstellt am 20.Sep.2013 | 16:00 Uhr

Der von den Westerhornern geforderte Schutzzaun an den Bahngleisen kommt. So sieht es zumindest aus. Während der jüngsten Gemeindevertretersitzung konnte Bürgermeister Bernd Reimers verkünden, dass „der Verwaltung ein Gestattungsvertragsentwurf der DB Netz AG vorliegt“. Eigentlich, so Reimers, hätte das Vertragswerk die Gemeinde rund 4000 Euro kosten sollen. Aber „weil die Bahn wohl ein schlechtes Gewissen hatte“, läge nun ein „kostenfreier und unbefristeter Vertrag“ vor, der „länger ist als der Zaun werden soll“.

Jahrelang hatte die Gemeinde vergeblich für den Zaun im Bereich der Straßenverläufe „Gärtnerstraße“ und „Am Beek“ gekämpft. Erst eine öffentlichkeitswirksame Bürger-Demonstration im Sommer brachte Bewegung in die Geschichte. Die Strecke Hamburg-Kiel ist eine der meist befahrenen im Land. Und das Wohngebiet an der Westerhorner Gärtnerstraße grenzt direkt an die Schienen. In dem offenen Brief an Bahn-Vorstand Rüdiger Grube forderten die Anwohner unter anderem: „Wir möchten unsere Kinder endlich ohne flaues Gefühl draußen spielen lassen.“

Bisher wehte an der Bahnlinie lediglich ein rot-weißes Absperrband im Wind. Dieses Provisorium soll nun möglichst bald schon der Vergangenheit angehören. Für den ersten Abschnitt seien bereits Preise eingeholt worden, so Reimers. Rund tausend Euro müsse die Gemeinde hierfür berappen. Nach einer Einweisung durch die Bahn soll umgehend mit dem Bau des Schutzzaunes begonnen werden. „Die durch die Gemeinde zu errichtende Zaunanlage bleibt im Eigentum der Gemeinde Westerhorn“, betonte Reimers.

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