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Elsa-Brändström-Schule : Schüler zeigen ihre kreativen Projekte

vom
Aus der Redaktion der Elmshorner Nachrichten

Zahlreiche Besucher beim Präsentationstag zum „Enrichment“-Projekt in der Elmshorner Elsa-Brändström-Schule.

Elmshorn | Über ein großes Publikumsinteresse haben sich die Organisatoren des diesjährigen „Enrichment“-Präsentationstags am Sonnabend in den Räumen der Elsa-Brändström-Schule (EBS) in Elmshorn gefreut. Zwischen dem Schuleingangsbereich und der Köllner Chausse war auf der Parkplatzfläche am Krückaupark kein Stellplatz mehr frei, so groß war der Besucheransturm.

Nicht verwunderlich, denn das „Enrichment-Programm zur Förderung besonders begabter Schüler im Kreis Pinneberg“ hat auch im 17. Jahr seines Bestehens nichts an Attraktivität verloren – im Gegenteil: Das Interesse an den Kursen und Workshops ist weiterhin gestiegen. „Waren es zum Start des Projekts im Jahr 2000 noch 20 Schüler, so nehmen in diesem Schuljahr mehr als 1000 Kinder und Jugendliche an mehr als 80 Enrichment-Kursen teil“, berichtete Uwe Lorenzen, Schulleiter der EBS und Vorsitzender des Vereins „Enrichment an Schulen in Südholstein“.

Allein aus dem Elmshorner Gymnasium am Krückaupark waren diesmal mehr als 100 Schüler mit dabei, die neben Teilnehmern weiterer Schulen für etwa zwei Stunden zahlreiche ihrer Workshop-Ergebnisse dem Publikum präsentierten. Die Bandbreite der Themen war dabei breit gefächert. Sie reichte von „Auf den Spuren von Scott und Amundsen“, „Faszinierende Wasserwelten“, „Flugmodellbau“, „Kreatives Schreiben“, „Matheknobeleien“, „Musiktheater“ und „Physikalische Phänomene“ über „Programmieren macht Spaß“ und „Steinbearbeitung“ bis hin zu „Werkstatt für Instrumentenbauer“, „Tiere und Menschen zeichnen und malen“ und beeindruckendem Theaterspiel mit dem Bühnenklassiker „Das Gespenst von Canterville“ von Oscar Wilde.

Sinn und Zweck der „Enrichment“-Kurse sei es, besonders begabten Kindern und Jugendlichen die Möglichkeit zu geben, ihren Wissensdurst zu stillen, dabei auf Gleichgesinnte zu treffen und neue Freundschaften zu schließen. „Dabei sind die Zusammenarbeit und Vernetzung der beteiligten Schulen untereinander wichtige Aspekte des Programms“, betonte Lorenzen. Die Auswahl der Teilnehmer erfolge über die beteiligten Schulen beziehungsweise den schulpsychologischen Dienst.

Die Schüler präsentierten den Besuchern zahlreiche spannende Experimente.
Die Schüler präsentierten den Besuchern zahlreiche spannende Experimente. Foto: Ulf Marek
 

Unterstützt wird das Projekt von der Stiftung der Sparkasse Südholstein und dem Bildungsministerium in Kiel. „Die Stiftung engagiert sich seit mehr als 15 Jahren in der Begabtenförderung und hat sowohl organisatorisch als auch finanziell das Projekt in zentralen Aspekten getragen“, so Lorenzen. Das Bildungsministerium helfe dem Projekt seit vielen Jahren durch die Unterstützung der Verbundleitungen, der Finanzierung von Materialien und der Zuweisung von Lehrstunden für Kursangebote. Und: Sowohl die Stiftung der Sparkasse Südholstein als auch das Bildungsministerium haben weitere Unterstützung für das kommende Schuljahr bereits zugesagt.

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