Ferienaktion in Kollmar : Schnuppersegeln auf der Elbe

Die kleinen Boote der Optimisten-Klasse sind fürs Schnuppersegeln ideal geeignet.
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Die kleinen Boote der Optimisten-Klasse sind fürs Schnuppersegeln ideal geeignet.

Der Wassersportverein Kollmar bietet traditionell Fahrten mit den Optimisten an. Alle teilnehmenden Kinder hatten Spaß an dem Angebot.

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12. August 2014, 11:12 Uhr

Kollmar | Seitdem es die Ferienaktionen in Kollmar gibt, ist auch der Wassersportverein Kollmar (WSVK) mit einem Schnuppersegel-Angebot dabei. Vereinsjugendwart Jens Reimers, seine Tochter Nina und Harald Frank vom WSVK segelten jetzt mit sieben Kindern auf der Elbe.

Bevor es in die Boote und auf das Wasser ging, waren „Trockenübungen“ angesagt. Harald Frank erklärte den Kindern, was sie beim Segeln wissen und auf was sie achten müssen. „Windrichtung prüfen und die fachgerechte Bedienung von Segel und Pinne sind Voraussetzung für das Segeln. „Die siebenjährige Lynn Nier durfte sich schon an Land in einen Optimisten (kleinste Segelbootart) setzen und ein „Praktikum“ machen. Jens Reimers kontrollierte den richtigen Sitz der Schwimmwesten, denn ohne diesen Schutz darf niemand beim WSVK auf den Steg ans Ufer der Elbe und in die Boote.

Zunächst drehte Reimers mit den Kindern im Motorboot eine Runde durch den Kollmaraner Hafen. Während dieser Zeit ließen Harald Frank und Vereinsjugendmitglied Sarah Melina Meier, zwei Optimisten ins Wasser. Abwechselnd durften die Kinder unter Anleitung selbst Hand anlegen.

Dabei stellten sich die Segel-Neulinge gar nicht so schlecht an. Allerdings musste einmal doch ein Kentern eines Optimisten in Kauf genommen werden. „Das lief aber alles sehr unaufgeregt ab und unter unserer Anleitung und Mithilfe konnte das Boot schnell wieder aufgerichtet werden“, erzählte Jens Reimers. Die Kindern hatten viel Spaß. Zwei wollen wiederkommen und im Verein trainieren. Das Jugendtraining findet mittwochs und freitags von 17 bis 19 Uhr auf dem WSVK-Platz statt. „Wer Interesse am Segeln und unserem Verein hat, ist jederzeit willkommen“, so Jens Reimers.

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