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Stadtwerke drücken aufs Tempo : Schnelles Internet für die Schulen

vom
Aus der Redaktion der Elmshorner Nachrichten

2018 sind zunächst die weiterführenden Schulen an der Reihe.

shz.de von
erstellt am 09.Aug.2017 | 16:00 Uhr

Elmshorn | Sie hat 36 Millionen Euro gekostet und wurde im Oktober 2015 offiziell eröffnet. Doch über eine Glasfaserverbindung für das schnelle Internet verfügt die Erich Kästner Gemeinschaftsschule in Elmshorn bis heute nicht. Doch jetzt steht zumindest fest, wann es soweit ist. 2018 bekommt die größte Schule in Schleswig-Holstein das schnelle Netz. Das bestätigte Sören Schuhknecht, Chef der Elmshorner Stadtwerke. Die Stadt Elmshorn hält einen Anschlusstermin für die KGSE zum 31.    März für realistisch.

Das Glasfaser kabel für die Gemeinschaftsschule ist abhängig von einem Großprojekt für die Adlershorst GmbH, da Streckensynergien die Kosten für die Schulanbindung durch die Elmshorner Stadtwerke erheblich reduzieren.

Aber nicht nur die KGSE ist dran. „Wir wollen bis Ende 2018 alle weiterführenden Schulen in Elmshorn an das schnelle Internet anschließen“, sagt Schuhknecht. Also auch die Anne-Frank-Schule, die Boje.C.-Steffen-Schule und das Elsa-Brändström-Gymnasium. „In einem zweiten Schritt sollen dann auch die Grundschulen folgen“, betont Schuhknecht. Er hofft darauf, dann Synergien nutzen zu können.

Die Bismarckschule hat das schnelle Netz bereits seit dem vergangenen Jahr. Das Gymnasium wollte nicht auf die Initialzündung der Stadt warten, um die Schule aus der „technischen Steinzeit“ in die moderne digitale Welt zu bringen. Die Einrichtung hat die Initiative übernommen – und verfügt jetzt über eine stabile, schnelle Leitung mit 100 MBit/s – als erste Schule in der Krückaustadt. Die Kosten für den Anschluss wurden aus dem Schuletat finanziert. Zusätzlich wurde das WLAN im Schultrakt ausgebaut. Der gesamte Altbau wie auch die Räume der Naturwissenschaften sind jetzt ans Internet angeschlossen. Insgesamt zirka 40 Räume.

Ein Kraftakt und ein Gemeinschaftsprojekt: Die Stadtwerke hatten die Leitung bis zur Schule gelegt. Der Schulverein, der Förderverein und die Sparkasse haben durch erhebliche Spenden dafür gesorgt, dass im Gebäude moderne Medien wie I-Pads zum Einsatz kommen können.

Die Elsa-Brändström-Schule wartet auch schon lange. Die Stadt machte im Mai dieses Jahres deutlich, dass nur noch ein kurzes Stück bis zu dem Gymnasium fehle, es aber erhebliche Versorgungslücken auf dem Weg dorthin gebe. Es sei wirtschaftlicher, nicht nur die Schule anzubinden, sondern das gesamt Gebiet. Der Plan: Wenn der Kreis Pinneberg die neue Rettungsleitstelle anschließen lässt, könnte die Schule mit wenig Aufwand mit angeschlossen werden. Die Entscheidung soll noch in diesem Jahr fallen. Die Schule muss sich also weiter gedulden. Denn laut Stadtwerken kann der Glasfaseranschluss des benachbarten Hallenbads nicht zur Verbindung zum Gymnasium genutzt werden. Denn das innerbetrieblich genutzte Netz dient der Steuerungstechnik des Blockheizkraftwerkes, der Visualisierungtechnik in der Netzleitwarte sowie für die Telefonanlage.

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