Bauhelm statt Badehose : Sanierungsarbeiten im Elmshorner Badepark

Zurzeit ist das Spaßbecken noch leer, damit Frostschäden beseitigt werden können. Das ändert sich nächste Woche.
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Zurzeit ist das Spaßbecken noch leer, damit Frostschäden beseitigt werden können. Das ändert sich nächste Woche.

Anfang Mai wird das Hallenbad saniert und die Traglufthalle abgebaut. Am 10. Mai wird die Freibad-Saison eröffnet.

shz.de von
13. April 2018, 17:15 Uhr

Im Badepark werden gerade die Umzugkartons gepackt, die Freibad-Becken sommerschön gemacht und schon in einem Monat rücken die Männer mit dem schweren Gerät an, um mit der Sanierung des Hallenbads zu beginnen. Badeparkleiter Jürgen Gerweler hat alle Hände voll zu tun. Denn in diesem Jahr öffnet das Freibad bereits am 10. Mai, einen Monat früher als im Vorjahr. Die Traglufthalle schließt aus diesem Grund am 2. Mai, ab dann wird die Halle aufwändig abgebaut. Gleichzeitig wird die Baustelle für den Hallenbad-Neubau eingerichtet. „Dann beginnt hier bei uns die Helmphase“, erklärt Gerweler. Bis die Sanierung voraussichtlich im ersten Halbjahr 2019 abgeschlossen ist, darf niemand außer den Bauarbeitern das Hallenbad-Gebäude betreten. Auch das Kassenhäuschen und der Freibad-Eingang müssen die Stadtwerke aus diesem Grund verlegen.

Eröffnung am 10. Mai

Wenn die ersten Freibad-Besucher am 10. Mai in den Badepark strömen, werden sie deshalb bereits durch den neuen Eingang geleitet. Der führt links am Gebäude vorbei, durch den Saunagarten hindurch und auf den Hauptweg über die Holzbrücke. Dahinter wird das Kassenhäuschen in einem Container eingerichtet. „Es gibt kein Drehkreuz“, erklärt Gerweler. „Wir vertrauen darauf, dass unsere Besucher nicht versuchen, sich vorbeizuschleichen. Das Eintrittsgeld wird schließlich in den Badepark reinvestiert.“

Der Eintritt wird künftig im Container vor dem Gebäude mit den Umkleidekabinen erhoben, erklärt Badepark-Chef Jürgen Gerweler.
Foto: Cornelia Sprenger
Der Eintritt wird künftig im Container vor dem Gebäude mit den Umkleidekabinen erhoben, erklärt Badepark-Chef Jürgen Gerweler.
 

Und da gibt es zurzeit einiges zu bezahlen. Denn Anfang Mai beginnen die Handwerker damit, im Hallenbad Becken, Umkleidekabinen, die alte Technik und vieles mehr herauszureißen. „Parallel wird schon der Rohbauer in den Startlöchern stehen“, sagt Gerweler. Er und seine Mitarbeiter ziehen in Büros im Wasserwerk im Nibelungenweg und in Container auf dem Freibad-Gelände um.

Von Fliesen und Frostschäden

Gleichzeitig haben die Stadtwerke auch viel Geld ins Freibad gesteckt. Die Hecke am Sportbecken wurde entfernt und der besseren Übersicht wegen durch Rhododendren ersetzt. Im Spaßbad wurde das Wasser abgelassen, derzeit sind Handwerker damit beschäftigt, Fliesen auszuwechseln und Frostschäden zu reparieren. „Anfang nächster Woche können wir das Wasser wieder einlassen“, sagt Gerweler zufrieden. Außerdem bekommt die Rutsche eine neue Treppe, die wie die alte in blauer Glasfaser-Optik gehalten sein wird.

Ab dem 10. Mai ist das Badepark-Gebäude komplett gesperrt, der Zugang führt dann links vom Gebäude entlang und durch den Saunagarten zur Holzbrücke. Der Weg wird asphaltiert.
Foto: Cornelia Sprenger
Ab dem 10. Mai ist das Badepark-Gebäude komplett gesperrt, der Zugang führt dann links vom Gebäude entlang und durch den Saunagarten zur Holzbrücke. Der Weg wird asphaltiert.
 

Auf der Liegewiese wurden neue Eschen, Hainbuchen und Amber-Bäume gepflanzt, um in den nächsten Jahren für Schatten an heißen Sommertagen zu sorgen. Viel ändert sich außerdem im Babybereich: Hier gibt es mit einem Wasser-Spielgerüst und einem Spiel-Taxi zwei neue Geräte, außerdem soll ein Sonnensegel die Kleinsten vor Sonnenstrahlen schützen. Die Betonwege wurden hier durch Fallschutzmatten ersetzt, ebenso die Fliesen in den Durchschreitebecken und der Untergrund in der Tischtennis-Ecke. Hier hat sich Gerweler für ein Schachbrettmuster entschieden. Zusammen mit den entsprechenden Riesen-Figuren kommen künftig auch Freunde des Denksports auf ihre Kosten.

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