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Elmshorn : Sanierungsarbeiten am Glockenturm der St. Nikolai Kirche

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Aus der Redaktion der Elmshorner Nachrichten

Finanziert wird das Projekt aus Flohmarkterlösen, Spenden und einem Synodenbeschluss.

shz.de von
erstellt am 25.Jun.2016 | 15:00 Uhr

Elmshorn | Es waren trockene Zahlen, die bei der jüngsten Synode des Kirchenkreises Rantzau-Münsterdorf verkündet wurden. Doch die 2,2 Millionen Euro durch Steuermehreinnahmen aus 2013 und 2014 haben zur Folge, dass sowohl Kirchengemeinden als auch Kirchenkreis mit einem warmen Geldregen rechnen können. 669.000 Euro fließen in die allgemeine Ausgleichsrücklage, doch 735.000 Euro werden an den Kirchenkreis und 765.000 Euro an die Kirchengemeinden ausgezahlt.

„Pro Gemeindeglied sind das 7,45 Euro. Wir haben 3300 Gemeindeglieder“, rechnet Rosmarie Lehmann von der St.-Nikolai-Kirche. So komme man auf gute 20.000 Euro, die in die Kirchensanierung fließen sollen. Auch der große Flohmarkt rund um St. Nikolai mit Leckereien von Waffeln bis Grillwurst, Kuchen und Glücksraddrehen wird am 2. Juli mit seinen Erlösen dazu beitragen. Damit sollen jetzt zwei Projekte in Angriff genommen werden.

So soll die historische Turmuhr von 1881 saniert werden. Das Zifferblatt und die mit Blattgold verzierten Zeiger sind täglich Wind und Wetter ausgesetzt. Rostfraß nagt und Vogelkot verschmutzt die Uhr. Folge: Die Uhr beginnt falsch zu gehen. „Das Säubern und Vergolden ist eine kostspielige Angelegenheit“, rechnet Rosmarie Lehmann. Erst habe man sich der Turmuhr mit einem Hubwagen nähern wollen, nun sei aber die Idee aufgekommen, die Uhrbauer – ähnlich wie beim Nikolausevent – hinaufklettern und arbeiten zu lassen. Der Kostenvoranschlag des Neustädter Unternehmens beläuft sich auf 11.000 Euro.

„Außerdem soll ein Handlauf an der Außenwand des Schneckenganges hinauf in den Kirchturm angebracht werden , damit die 40 Stufen leichter zu bewältigen sind“, erklärt Lehmann. Wenn dann noch Geld über ist, wird es für eine Brandschutzanlage ausgegeben. „Wir möchten die Kirche in der Mitte unserer Stadt lebendig und offen halten“, erklärt Rosmarie Lehmann. Deshalb sei die Gemeinde dankbar, wenn sich Menschen mit Spendenbeiträgen engagieren und etwas für „unsere Kirche St. Nikolai übrig haben“.

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