Ruhestandsbeamten-Bund feiert 60-jähriges Bestehen

<strong>Traditionell feierten die </strong>Mitglieder des Bunds im Winkel: Sie aßen Karpfen.  Foto: ros
Traditionell feierten die Mitglieder des Bunds im Winkel: Sie aßen Karpfen. Foto: ros

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12. November 2009, 03:59 Uhr

Elmshorn | 60 Jahre lang gibt es den Bund der Ruhestandsbeamten, Rentner und Hinterbliebenen (BRH) in Elmshorn - ein wahrer Grund zum Feiern. Gestern Mittag versammelten sich rund 90 Mitglieder des Bunds in der Gaststätte "Im Winkel", um den "runden" Geburtstag ganz traditionell beim Karpfenessen zu feiern.

"Im November 1949 wurde unser Ortsverband von 32 Mitgliedern gegründet", berichtete der Ortsvorsitzende Hans-Heinrich Schmidt-Felzmann in seiner Festansprache. Mit dem Gründungsdatum gehe auch eine Besonderheit einher: Der Ortsverband ist vier Jahre älter als der 1953 gegründete Bundesverband, der derzeit rund 50 000 Mitglieder vor allem in Rechtsfragen betreut und politisch vertritt.

Der Elmshorner Bund würde sich um mehr als 120 Mitglieder kümmern. "Wir bearbeiten vor allem den gesellschaftlichen Teil", berichtete der Pressewart Gerhard Witt. So organisiert der Ortsverband monatlich Vorträge in der Gaststätte "Im Winkel" sowie Tagestouren, mehrtägige Bildungsreisen und Ausflüge ins Theater. Auch eine Bastel- und Handarbeitsgruppe der Damen gehört zum umfangreichen Programm des Ortsverbands. Natürlich berät der Verband auch kostenlos in Renten- und Versorgungsrechtsfragen, bietet Rechtsschutz in Grundsatzfragen und hilft beim Ausfüllen und Formulieren von Anträgen, Gesuchen und Eingaben. In seiner Rede erinnerte Schmidt-Felzmann auch an das "erhebliche ehrenamtliche Engagement" der ehemaligen Vorstandsmitglieder, die jahrelang die Veranstaltungen organisiert hatten.

Anlässlich der Feier war auch der Vorsitzende des schleswig-holsteinischen Landesverbands, Günter Preisler, angereist. Er überbrachte Grußworte an die Elmshorner. Auch die Vorsitzenden des Tornescher und Uetersener Ortsverbandes überbrachten ihre Glückwünsche persönlich an die Gesellschaft.

Übrigens: Nicht nur Beamte können dem Bund beitreten. Lediglich ein Drittel aller Mitglieder war tatsächlich einmal im Staatsdienst. Auch Rentner und Hinterbliebene aus allen Berufsgruppen werden jederzeit aufgenommen. Weitere Informationen erteilt der Vorsitzende Hans-Heinrich Schmidt-Felzmann unter Telefon (0 41 21) 8 46 37.

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