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Elmshorner Nachrichten

12. Dezember 2017 | 14:00 Uhr

Zaun-Streit : Rossmann wird aktiv

vom

SPD-Abgeordneter drängt Bahn zu schneller Lösung.

shz.de von
erstellt am 17.Mai.2013 | 08:43 Uhr

Westerhorn | In der Auseinandersetzung um die immer noch ausstehende Errichtung eines Schutzzaunes an der Bahnstrecke durch Westerhorn hat der Kreis Pinneberger SPD-Bundestagsabgeordnete Ernst Dieter Rossmann der Gemeinde jetzt den Rücken gestärkt. In einem Brief an die zuständige Konzernbeauftragte der DB AG, Ute Plambeck, hat sich Rossmann für eine schnelle Lösung eingesetzt.

"Für mich steht außer Frage, dass die Forderung der Westerhorner nach einem Zaun zwischen Bahnstrecke und Gärtnerstraße ihre vollste Berechtigung hat", betont der Abgeordnete. "Die Bahn fährt auf dieser Strecke mit hoher Frequenz. Und in unmittelbarer Nachbarschaft befindet sich ein Wohngebiet. Hier muss wirklich rasch etwas passieren!"

Nachdem Vertreter der Bahn die grundsätzliche Bereitschaft zur Errichtung eines Schutzzauns bereits signalisiert hätten, müsse der Konzern nun konsequent sein und in der Sache Tempo machen. Rossmann: "Die Betroffenheit vor Ort ist da, der Wille, das Problem zu lösen auch. Ich sehe keinen Grund, warum es hier nicht bald zu einer zufriedenstellenden Lösung kommen sollte."

Bei dem erforderlichen Zaun handele es sich schließlich nicht um eine aufwendige Baumaßnahme, betont der SPD-Politiker. "Die Anwohner haben sich bekanntlich bereit erklärt, den Schutzzaun selbst zu errichten. Es geht also nur um die Genehmigung der DB AG für den Bau auf ihrem Grund. Wenn hier das Okay kommt, kann das Problem möglicherweise noch vor den Sommerferien gelöst sein. Hierfür sehe ich die Bahn in der Pflicht", so Rossmann.

Wie berichtet, hatten am vergangenen Wochenende Anwohner der Gärtnerstraße öffentlich protestiert, um auf die Problematik hinzuweisen. Sie kritisierten, dass die Bahn sich nicht kümmere.

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