Elmshorn : Regio-Kliniken wieder mit Millionen-Verlust

3,6 Millionen Euro Miese. Laufendes Geschäftsjahr ebenfalls mit roten Zahlen.

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23. April 2015, 14:17 Uhr

Elmshorn | Erneut schließen die Regio-Kliniken des Kreises Pinneberg mit Sitz in Elmshorn ein Geschäftsjahr mit einem dicken Minus ab. Nach zwei Millionen Euro Verlust 2012 und etwa neun Millionen Euro 2013 gaben die Klinken gestern bekannt, dass sie das Geschäftsjahr 2014 mit einem Minus von 3,6 Millionen Euro bei einem Umsatz von 151 Millionen Euro abgeschlossen haben. Auch für das laufende Jahr rechnet Geschäftsführerin Angela Bartels mit einem Verlust in ähnlicher Höhe. Die wirtschaftliche Situation bleibe weiter schwierig“, resümierte Co-Geschäftsführer Philipp Schlösser.

Um Kosten zu senken, seien laut Regio-Kliniken im vorigen Jahr die Managementstrukturen verschlankt worden. Die Zahl der Kaufmännischen Direktoren sei von fünf auf zwei reduziert worden. Zudem seien Pflegedirektion, Notaufnahme und nicht zuletzt die Klinik für Orthopädie, Unfall- und Wiederherstellungschirurgie standortübergreifend – Regio betreibt drei Kliniken im Kreis Pinneberg – organisiert worden. Derzeit verhandelt die Geschäftsführung mit dem Betriebsrat über eine Neustrukturierung der Dienstleistungsbereiche. 340 Mitarbeiter sollen künftig in Dienstleistungsgesellschaften des Hauptgesellschafters Sana Kliniken ausgegliedert werden. Im vorigen Jahr seien 35.349 Patienten stationär behandelt worden. Dies waren laut Regio weniger als im Vorjahr, die Fälle waren indes schwerwiegender.

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