Rechts vor links und bei Rot halten

'Sicher kommt an': Teilnehmer und Verantwortliche des Wettbewerbs an der Elmshorner Paul-Dohrmann-Schule. Foto: Mulert
"Sicher kommt an": Teilnehmer und Verantwortliche des Wettbewerbs an der Elmshorner Paul-Dohrmann-Schule. Foto: Mulert

Kreisentscheid des Verkehrserziehungswettbewerbs in Elmshorn: Jugendliche bewiesen ihre Kenntnisse im Straßenverkehr

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20. Mai 2011, 08:19 Uhr

Elmshorn | Mehr als 1600 Neunt-Klässler an 22 Schulen hatten im Kreis Pinneberg an einer Theorieprüfung teilgenommen, um sich für den Kreisentscheid des Verkehrserziehungswettbewerbs zu qualifizieren. Die elf Besten konnten bei diesem an der Elmshorner Paul-Dohrmann-Schule ihre Fähigkeiten im Straßenverkehr theoretisch und praktisch unter Beweis stellen. Zur Aktion "Sicher kommt an" hatte die Landesverkehrswacht Schleswig-Holstein geladen.

Mit Mofa oder Fahrrad hatten die Schüler einen Parcours zu meistern, der den wirklichen Straßenverkehr simulieren sollte. "Ihr müsst die Verkehrsschilder beachten, rechts vor links und natürlich die Ampeln", sagte Manfred Winkler, Polizeipräventions- und Verkehrslehrer aus Pinneberg vor Beginn der Prüfung.

Sechs Minuten drehten die Jugendlichen hoch konzentriert ihre Runden und ließen sich auch nicht vom Ausfall der Ampeln irritieren - keine Technikpanne, sondern ein Einfall der Polizeibeamten, um zu testen, ob sie auch in dieser Situation richtig handeln. Die meisten ließen sich vom Polizeibeamten in der Mitte der Kreuzung nicht irritieren und folgten seinen Anweisungen.

Für die Bewertung waren die Kollegen verantwortlich. Für jeden Fehler gab es einen Punkt. Gleiches galt für die Theorieprüfung. "Die Prüfungen waren überdurchschnittlich gut, besser als in den vergangenen Jahren", sagte Winkler. Allerdings hätten insgesamt weniger Schüler Interesse an der Teilnahme gezeigt. Gleiches bemängelt auch Gerd Vollstedt, Kreisfachberater für Verkehrserziehung. Bezogen auf die Theorieprüfung an den Schulen im Kreis sagt er: "Es ist schade, dass von 34 Schulen nur 22 teilgenonmmen haben. Ich würde mir mehr Beteiligung wünschen."

Die besten Kenntnisse über richtiges und sicheres Verhalten im Straßenverkehr zeigte der 15-jährige Kolja Klein von der Gemeinschaftsschule Schenefeld und darf von sich behaupten, der beste Neuntklässler im Kreis Pinneberg zu sein. Den zweiten Platz belegte der 17-jährige Adrian Arends von der Hauptschule Hörnerkirchen. Gemeinsam werden sie am 16. Juni mit den Siegern aus den anderen Kreisen beim Landeswettbewerb in Lübeck konkurrieren. Dort heißt es für sie dann wieder: Rechts vor links und Verkehrsschilder beachten.

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