zur Navigation springen
Elmshorner Nachrichten

20. November 2017 | 20:28 Uhr

Rathausneubau soll 2024 fertig sein

vom
Aus der Redaktion der Elmshorner Nachrichten

Millionenprojekt Stadt stellt Zeitplan vor / Abriss der Kremer-Hallen in 2017

shz.de von
erstellt am 07.Mai.2017 | 16:07 Uhr

4,5 Jahre Verzögerung – jetzt geht es wirklich los. Der Neubau des Rathauses in Elmshorn soll Ende 2024 abgeschlossen sein. Einen entsprechenden Zeitplan hat die Stadtverwaltung der Politik präsentiert. Demnach soll der erste Spatenstich für das Millionenprojekt im Sommer 2020 erfolgen. „Bei dieser vorsichtigen Schätzung haben wir mögliche Probleme bereits berücksichtigt“, betonte Stadtrat Dirk Moritz.

Dass sich in Sachen Rathausneubau im Sanierungsgebiet Krückau-Vormstegen endlich etwas tut, werden die Elmshorner hören und sehen. „Noch in diesem Jahr werden wir die alten Kremer-Hallen abreißen“, betont Michael Gerbert vom Gebäudemanagement der Stadt. Das ist nötig, um Platz für die Verlegung der Schauenburger Straße zu schaffen. Wo diese Straße heute verläuft, wird auf einer Fläche von 4400    Quadratmetern das neue Elmshorner Verwaltungsgebäude entstehen. Drei Stockwerke hoch plus Dachgeschoss. Die Kosten liegen bei zirka 30,5 Millionen Euro. Wie hoch die Fördermittel für dieses Bauvorhaben sein werden, steht laut Moritz noch nicht fest.

Jetzt schlägt zunächst die Stunde der Architekten. Noch im Mai startet der europaweite Architektenwettbewerb. Eine Jury wird am 25.  Juli zunächst 15 Entwürfe auswählen, die weiter ausgearbeitet werden. Am 5. Dezember werden in der zweiten Phase dann die drei Siegerentwürfe prämiert. Diese werden dann auch der Öffentlichkeit präsentiert.

Der Abriss der Kremer-Hallen markiert nur den Anfang: Im kommenden Jahr sollen dann der ehemalige Sky-Parkplatz und das Postgebäude an der Berliner Straße abgerissen werden. Beide Grundstücke befinden sich – wie die Kremer-Hallen – bereits im Besitz der Stadt. Die Mieter sollen umziehen.

Seite 4

Karte
zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Kommentare

Leserkommentare anzeigen