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Elmshorner Nachrichten

16. Dezember 2017 | 16:09 Uhr

Horst : Randalierer scheitern an offener Tür

vom
Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

Eingänge beschädigt und Wasserhähne aufgedreht: Sinnloser Vandalismus hinterlässt 8500 Euro Schaden am Sportzentrum.

shz.de von
erstellt am 17.Jan.2014 | 12:00 Uhr

Unbekannte haben am vergangenen Wochenende offenbar versucht, in die Baustelle des Gebäudes am neuen Sportplatz in Horst einzubrechen – beim Versuch ist es geblieben. Bereits an den Türen des Hauses war Endstation.

Allerdings wurde bei der Aktion ein Schaden von schätzungsweise 8500 Euro angerichtet. „Die haben sich an den Türen zu schaffen gemacht, versucht sie aufzubrechen. Das wird dann immer gleich teuer“, sagt Ernst-Wilhelm Mohrdiek, Bürgermeister der Gemeinde und Bauherr des neuen Sportzentrums am Ortsrand. „Als sie es durch die erste Tür nicht geschafft haben, haben sie sich gleich die nächste vorgenommen, so Mohrdiek. An drei Eingängen starteten sie die Versuche und hinterließen beschädigte Türen. Zudem drehten sie einen Außenwasserhahn auf und ließen das Wasser laufen. Wie lange das Wasser lief, ist unklar, weil der Zeitpunkt der Tat nicht feststeht. Verwunderlich: Eine Tür war während der Einbruchsversuche nicht mal verschlossen. Auf die Idee, diese einfach zu öffnen, kamen die Randalierer scheinbar nicht.

„Richtige Einbrecher waren das jedenfalls nicht“, sagt Jens Lameyer, Mitarbeiter eines Zimmereibetriebes, der in diesen Tagen auf der Baustelle tätig ist. Teures Baumaterial sei nicht im Gebäude gelagert gewesen. Lameyer, der mit seinen Kollegen die Baustelle am Freitagmittag verlassen hatte, entdeckte den Schaden an den Türen am Montag. An zwei Eingängen beschädigten die Täter nicht nur die Tür, sondern versuchten zudem die Rahmen aufzustemmen. „Da muss man wohl gleich die kompletten Elemente austauschen“, so Lameyer.

Für 1,2 Millionen Euro wird an der Heisterender Chaussee das Gebäude errichtet. Im Erdgeschoss sollen Umkleiden, Sanitärbereiche, Lager, Klubraum und Küche, Terrasse sowie Räume für Schiedsrichter entstehen, im Obergeschoss sind Besprechungs- und Büroräume sowie eine rund 70 Quadratmeter große Wohnung vorgesehen. Beheizt werden soll das neue Vereinsheim mit Gasbrennwerttechnik und Solarthermie.

Künftig, so Mohrdiek, soll das Gelände videoüberwacht werden. Ein Sicherheitsdienst sei bereits im Einsatz. Im Mai soll das Gebäude bezugsfertig sein.

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