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„Quantensprung“ für Elmshorns Busverkehr

vom
Aus der Redaktion der Elmshorner Nachrichten

Neuvergabe Vorschlag: Bessere Taktung in Hainholz / Entscheidung fällt am 15. Juni

Hainholz wird besser an die Innenstadt angebunden. Das ist das wichtigste Ergebnis der Beratungen der Arbeitsgruppe Busverkehr. Über ein halbes Jahr lang haben unter anderem Vertreter der politischen Fraktionen und einer Fahrgastinitiative über einen Katalog der Leistungsverbesserungen bei der Neuvergabe des Elmshorner Busverkehrs am 10. Dezember diskutiert. Dann übernimmt die Kreisverkehrsgesellschaft in Pinneberg (KViP) den Öffentlichen Nahverkehr (ÖPNV) von dem Busunternehmen „die Linie“ (wir berichteten).

Konkret sieht der erarbeitete Katalog eine Erweiterung der Linie 6502 nach Hainholz vor, wodurch die häufig überfüllte Linie 6501 entlastet werden soll. Bislang fährt die 6502 von Teppich Kibek über Langelohe zum Bahnhof. Künftig soll die Linie einen zusätzlichen Schlenker fahren und Hainholz mit dem Bahnhof verbinden. Auf diese Weise erreicht die Arbeitsgruppe die von der Fahrgastinitiative geforderte Taktverdichtung. „Durch die Überlagerung der Linien 6501 und 6502 wird es im 15-Minuten-Takt eine Verbindung zwischen Hainholz und dem Bahnhof geben“, erklärt Lars Anders, SVG-Verkehrsplaner .

Anderen Leistungsverbesserungen hat der Ausschuss für Stadtentwicklung bereits im Oktober seinen Segen gegeben. Dazu gehört die Vorverlegung des Betriebsbeginns um eine Stunde und die Verlängerung des Betriebsschlusses bis Mitternacht.

Nach derzeitigen Schätzungen kosten die Verbesserungen des Busverkehrs rund 190  000 Euro mehr pro Jahr. Damit würde die Stadt Elmshorn etwa 830  000 Euro zur Finanzierung des Busverkehrs beisteuern. Entscheiden wird der Stadtentwicklungs-Ausschuss über die Neuvergabe des Busverkehrs in seiner Sitzung am Donnerstag, 15. Juni. „Ich gehe davon aus, dass die Entscheidung einstimmig ausfallen wird“, sagt Bürgermeister Volker Hatje. Er bezeichnet die Verbesserungen als „Quantensprung, der dafür sorgt, dass mehr Menschen auf den ÖPNV umsteigen“.

Sollten sich die Politiker für die Vorschläge der Arbeitsgruppe aussprechen, muss der Kreis die Entscheidung absegnen und der KViP den Auftrag erteilen. Hatje: „Das sind nur noch Formalitäten.“ Seite 4

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erstellt am 08.Jun.2017 | 16:16 Uhr

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