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Prost Neujahr: So bunt feierte Elmshorn den Jahreswechsel

vom
Aus der Redaktion der Elmshorner Nachrichten

In der Kneipe, in der Disko, zu Hause, im Theater oder auf der Ost-West-Brücke: 2014 wurde mit einem großen Programm begrüßt

shz.de von
erstellt am 02.Jan.2014 | 00:33 Uhr

Ob besinnlich, mit Bauchtanz oder mit den besten Songs der Musicals: Elmshorn etablierte sich in der Silvesternacht mit einem üppigen Programm als kleine Party-Hochburg.

Den Abend eröffnete – mittlerweile ist das traditionell – das Stadttheater: „Best of Musical“ war das Motto des Abends, mit dem Theaterchef Peter Thomsen erneut ein ausverkauftes Haus vermelden konnte. Die letzten beiden freien Plätze ergatterte ein Elmshorner, der seine Freundin mit den Tickets spontan am Silvesterabend überrascht hatte – obgleich die Sitze weit auseinander lagen. Ebenfalls mit dabei: Die Familie des Theaterchefs, die nach dem Musikprogramm gemeinsam Essen gingen.

Während im Stadttheater noch Hits wie „Jesus Christ Superstar“ erklangen, lief die Fete im „Broderick“ bereits auf Hochtouren. Koch Farschid hatte schon am Tag vor Silvester mit den Vorbereitungen für das Büfett begonnen, Wirt Masoud Farhadian pumpte indes 500 „Guinness“–Luftballons in nur 40 Minuten auf – „aber dafür habe ich eine Maschine“, berichtete Farhadian. Dazu gab’s Live-Musik von Declan. Der Aufwand hatte sich gelohnt: Die Gäste feierten ausgelassen im ausverkauften Irish Pub. Einige lernten dabei Elmshorn kennen – wie Verena Sohst, deren Mann Thomas vom Kapitän nun zum Elblotsen aufgestiegen ist und sich deswegen eine Wohnung in Elmshorn genommen hat. „Jetzt guck ich mir die Stadt mal an“, sagt Verena Sohst, doch ganz überzeugt war sie am Silvesterabend von der Stadt noch nicht – umso mehr aber vom „Broderick“. „Das ist richtig nett hier“, befand sie.

Lieber unter sich mit engen Freunden zu feiern, war auch in diesem Jahr eine beliebte Alternative. Ob mit mal mehr, mal weniger schrägen Tönen beim Karaoke-Singen oder mit tanzbarer Musik unterm Tannenbaum – auch die Privatfeten waren gut besucht. Was nicht in Eintrittsgelder oder Alkohol investiert wurde, haben die Feiernden in Böller gesteckt: „Wir haben etwa 300 Euro für Feuerwerk ausgegeben“, überschlug eine Gastgeberin den Wareneinsatz ihrer Freunde.

„Das ist unsere heimliche Jubiläumsfete“, sagte „Casablanca“-Wirt Bernd Weckentrup – denn zum mittlerweile 15. Mal hatte er zur Silvesterfeier eingeladen. Wie immer folgten seinem Ruf viele – „die Hütte ist voll!“ Bis in die Morgenstunden sorgte Weckentrup, der als DJ die Musikauswahl übernommen hatte, für gute Stimmung. Damit die Gäste bei Kräften blieben, wurden sie gut vom Büfett und mit Mitternachtsberlinern versorgt.

Etwas ganz Anderes bot Sinan Kaz seinen Gästen in der „Flamme“: Er lud sie zu einem orientalischen Abend ein. „Viele unserer Gäste sind Deutsche, die kennen so etwas nicht“, berichtete Kaz. Als Höhepunkt trat Bauchtänzerin Daniela auf, die mit ihrem Talent selbst den Wirt überzeugen konnte: „Sie macht das richtig gut“, befand er – dabei ist Daniela selbst eine Deutsche. Ihren orientalischen Kolleginnen steht sie allerdings in nichts nach.

Noch ein Geheimtipp, aber immer beliebter ist die Ost-West-Brücke als Treffpunkt zum Jahreswechsel: Immer mehr Elmshorner versammeln sich hier, um den Blick über die Stadt zu genießen. „Einen besseren gibt es nicht“, fand auch Steffi, die sich gemeinsam mit ihren Freunden Michel, Heyka und Falko mal wieder auf der Brücke traf – das hatten sie jahrelang regelmäßig gemacht. Tatsächlich ist der Blick über Elmshorn von hier einzigartig. Wer nach Mitternacht noch feiern wollte, war wie gewohnt auch im Langeloher Hof und in der Elbmarschenhalle gut aufgehoben: Hier wurde wie immer noch lange in den Silvestermorgen hineingefeiert. Elmshorn: 2014 kann kommen – die Feten jedenfalls waren vielversprechend.

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