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Elmshorn : Post und Semmelhack engagieren sich für Flüchtlinge

vom
Aus der Redaktion der Elmshorner Nachrichten

Mitarbeiter der Post und der Firma Semmelhaack Wohnungsunternehmen spenden Kleidung, Spielzeug und Hygieneartikel.

Das Schicksal der Flüchtlinge, die in unser Land kommen, lässt kaum jemanden unberührt. Das gilt auch für die Post-Mitarbeiter, genauer: die insgesamt 28 Fahrer der Abteilung 32 Verkehr in Elmshorn und Neumünster sowie die etwa 200 Mitarbeiter der Firma Semmelhaack Wohnungsunternehmen in der Krückaustadt. Sie sammelten getrennt voneinander für Flüchtlingskinder beziehungsweise Flüchtlinge und leisten auf diese Weise einen Beitrag, die Not ein wenig zu lindern.

„Bei uns lief es so ab, dass zwei Elmshorner und drei Neumünsteraner Kollegen alles organisiert haben“, berichtete Post-Mitarbeiterin Kirsten Krickhan im Gespräch. So seien beispielsweise sämtliche Zustellstützpunkte angeschrieben und dort auch Zettel ausgehängt worden, um die Kollegen auf die Spendenaktion aufmerksam zu machen. Insbesondere habe man darum gebeten, Kleidung, Hygieneartikel und Spielzeug für Kinder bis zum zwölften Lebensjahr zu spenden. Am Sonnabend brachten Lastwagen die Sachen, die zwischen Elmshorn und Neumünster gesammelt worden waren, zum Briefzentrum in Elmshorn.

 

Von dort aus wurden sie zur Kleiderkammer in den Hamburger Messehallen gefahren, die sie an verschiedene Flüchtlingslager weiterleitet. „Wenn manche Politiker von unerfreulichen Vorkommnissen in den Flüchtlingsunterkünften berichten und sich über die mangelnde Dankbarkeit der Flüchtlinge beklagen, so muss ich ihnen widersprechen“, sagte ein Post-Fahrer. „Wir haben erlebt, wie dankbar diese Menschen sind.“

Die Spendenaktion der Firma Semmelhaack fand an zwei aufeinander folgenden Tagen in ihren Räumlichkeiten in der Mühlenstraße in Elmshorn statt. Schon vor der Öffnung warteten viele Flüchtlinge im Hof, die dann aus der Fülle an Kleidung, Haushalts- und Hygienartikeln sowie Spielzeug das Entsprechende für sich heraussuchten. Die Semmelhaack-Mitarbeiterin Özlem Orhan zeigte sich sehr erfreut über den Verlauf der Spendenaktion. Lobend äußerte sie sich über ihre Kollegen, die großes Verständnis und Mitgefühl für die Flüchtlinge bewiesen hätten und konkret helfen wollten.

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erstellt am 09.Okt.2015 | 12:30 Uhr

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