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Friedrich-Ebert-Schule : Poller vor den Parkplätzen

vom
Aus der Redaktion der Elmshorner Nachrichten

Die Situation in der Turnstraße wird entschärft. Stellflächen fallen weg.

shz.de von
erstellt am 14.Jun.2017 | 16:15 Uhr

Elmshorn | Es ist 13.25 Uhr als der rote Polo von der Jahnstraße nach rechts in die Turnstraße einbiegt und auf einen der 18 Parkplätze direkt vor der Friedrich-Ebert-Grundschule fährt. Die sind zu diesem Zeitpunkt fast alle besetzt. Was der Fahrer macht, ist verboten – und bald auch nicht mehr möglich. Nach monatelangen Diskussionen hat der Ausschuss für Kommunale Dienstleister am Montagabend endlich eine Lösung verabschiedet, die von allen Parteien getragen wird. Die Stellplätze in der Turnstraße  werden durch das Aufstellen von Pollern dicht gemacht. „Dadurch wird der Anreiz sinken, in die Turnstraße hineinzufahren“, betonte Ellen Unger vom Flächenmanagement der Stadt, die diesen Kompromissvorschlag erarbeitet hatte.

In die Turnstraße fahren: Das ist in der Zeit von 7 bis 14 Uhr untersagt. Doch kaum jemand hält sich dran – und das führt immer  wieder zu gefährlichen Situationen, in die  Jungen und Mädchen  auf ihrem Weg zur Grundschule geraten. Schulleitung und Lehrer  hatten in der Vergangenheit mehrfach und laut Alarm geschlagen. „Es fehlt oft das Unrechtsbewusstsein“, betonte Unger. 

Elternvertreter der Grundschule hatten zuletzt gefordert, die Turnstraße komplett zu sperren. Doch nur über diese Zuwegung sind die Parkplätze für die Lehrer überhaupt zu erreichen. Sie haben eine Ausnahmegenehmigung, um in die Turnstraße zu fahren. Die komplette Straße durch einen Poller abzusperren, der per Schlüssel geöffnet werden kann –  stieß auf Widerstand der Stadt. Die Verantwortlichen fürchteten Staus und Behinderungen, die  zu Gefahrensituationen führen könnten. Die Stadt hatte sogar überlegt, die Lehrerparkplätze nach vorn an die Jahnstraße zu verlegen. Die Kosten hätten bei zirka 80.000 Euro gelegen.

Der jetzt gefundene Kompromiss ist laut Unger „eine Zwischenlösung“. Petra Langefeld, Chefin des Flächenmanagements, stellte klar, dass es sich dabei noch nicht um die „optimale Lösung“ , die sie präferiere, handelt. Denn: Die Parkplätze in der Turnstraße fallen in Zukunft ersatzlos weg. „Wir müssen gucken, wo die Verkehre bleiben.“

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