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Autobahn 23 : Polizei zieht Lkw-Fahrer aus dem Verkehr

vom
Aus der Redaktion der Elmshorner Nachrichten

Pinneberger Beamte haben heute den Fahrer eines 40-Tonners gestoppt, der übermüdet und viel zu schnell gefahren war. Ihm droht der Verlust des Führerscheins und eine Geldbuße in Höhe von mehreren tausend Euro.

shz.de von
erstellt am 07.Aug.2014 | 13:45 Uhr

Elmshorn | Eine Streifenwagenbesatzung des Polizei-, Autobahn- und Bezirksreviers Pinneberg hat heute einen Sattelzug aus Nortorf auf der Autobahn 23 bei Elmshorn kontrolliert. Dabei stellten die Beamten fest, dass der Fahrer des 40-Tonners regelmäßig schneller als 100 Stundenkilometer gefahren war, anstatt das Tempolimit von maximal 80 Kilometern pro Stunde einzuhalten. Laut Polizeisprecherin Silke Westphal war der Mann einmal gar bis zu 123 Stundenkilometer gefahren - und somit 43 Kilometer pro Stunde zu schnell. Darüber hinaus fuhr er, so Westphal von der zuständigen Polizeidirektion Bad Segeberg, auch noch „deutlich zu lange“. Um dies zu vertuschen, habe der Lkw-Fahrer seine Touren regelmäßig ohne Fahrerkarte fortgesetzt, sobald er die maximale Lenkzeit überschritten hatte, „um so die Speicherung der Fahrzeiten auf seiner Fahrerkarte zu verhindern“. Dennoch sei es den Pinneberger Beamten gelungen festzustellen, „dass der Fahrer statt den erlaubten zehn Stunden teilweise tägliche Lenkzeiten von über 21 Stunden erreichte“.

Westphal fügte an: „Die Beamten des Polizei-, Autobahn- und Bezirksreviers Pinneberg zeigten sich schockiert über den Umfang der Verstöße: Ein Sattelzug mit einem Gesamtgewicht von 40 Tonnen, der durch den Fahrer mit einer Geschwindigkeit von 123 Stundenkilometern vollkommen übermüdet genutzt wird, stellt eine immense Gefahr für unbeteiligte Dritte dar.“

Dem Mann drohen nun für die Geschwindigkeitsüberschreitungen neun Punkte beim Kraftfahrt-Bundesamt in Flensburg und somit der Entzug der Fahrerlaubnis. Für die Verstöße gegen die Lenk- und Ruhezeiten erwartet den Fahrer ferner ein Bußgeld in Höhe von mehreren tausend Euro.

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