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Elmshorner Nachrichten

12. Dezember 2017 | 09:54 Uhr

Polizei: Drei Wachen im Kreis vor dem Aus

vom
Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

Schließungen in der Marsch / Dienststelle in Brande-Hörnerkirchen soll bleiben

shz.de von
erstellt am 02.Dez.2013 | 00:33 Uhr

15 Polizeistationen gibt es im Kreis Pinneberg, doch im kommenden Jahr werden es wohl nur noch zwölf sein. Auf Anfrage dieser Zeitung bestätigte der Chef des Wedeler Polizeireviers, Torsten Schmidt, dass es nach den Planungen der zuständigen Polizeidirektion Bad Segeberg die Dienststellen in Haseldorf, Holm und Moorrege treffen wird. Unterdessen kommt aus dem äußersten Norden des Kreises eine positive Nachricht: Die Wache in Brande-Hörnerkirchen soll erhalten bleiben.

Die Polizeidirektion hatte vor kurzem alle Bürgermeister aus den betroffenen Standorten eingeladen, um sie über ihre Planungen zu informieren. Was für die Bad Segeberger Führungskräfte schon feststeht, muss allerdings noch vom Innenministerium in Kiel abgesegnet werden. „Wir gehen aber davon aus, dass dieser Antrag bewilligt wird“, sagte die Landtagsabgeordnete Barbara Ostmeier (CDU). Die Hetlingerin sehe dennoch positiv in die Zukunft: „Ich finde gut, dass die Personalstärke trotzdem erhalten bleibt“, sagte die Vorsitzende des Innen- und Rechtsausschusses des Landtags. Die bisherige Beamten-Anzahl solle auch in der neuen Organisationsstruktur erhalten bleiben. In Moorrege gebe es derzeit fünf Stellen, in Haseldorf und Holm jeweils eine – zumindest theoretisch: Aufgrund der unklaren Situation in Moorrege arbeiteten dort nur noch zwei Beamte. Die anderen hätten die Dienststelle bereits verlassen. „Außerdem soll es in den Gemeinden Ansprechpartner für die Bürger geben“, sagte Ostmeier. Konkret gehe es um Überlegungen, ähnlich wie in Heidgraben, Polizei-Sprechstunden für die Bürger anzubieten. Die Planung für die betroffenen Standorte in Marsch und Geest sei für die Region „sehr unglücklich“, sagte Moorreges Bürgermeister Karl-Heinz Weinberg (CDU). „Wir Bürgermeister haben lange dafür gekämpft, dass die Stationen erhalten bleiben.“

Endgültig geschlossen ist schon seit diesem Jahr eine Zwei-Mann-Station: Die Appener werden von Pinneberg aus betreut.

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